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30.08.2010
Hauchdünn an der Sensation vorbei !

Letzter Wettkampf in der 2.Triathlon Bundesliga in Krefeld

Vor der Saison wären die Team Verantwortlichen des EJOT Team TV Buschhütten mit einem Platz im vorderen Drittel der 2. Triathlon Bundesliga sehr zufrieden gewesen. Denn die Integration von jungen Athleten und die Besetzung auch mit heimischen Athleten war das vorrangige Ziel. Dass es nun am Ende fast sogar mit der Meisterschaft geklappt hat, gleicht schon einer kleinen Sensation.

Bei nasskalter Witterung und immer wieder sintflutartigen Regenfällen, waren die Bedingungen für die Dreikämpfer aus dem Siegerland sehr schlecht. Doch die jungen Triathleten meisterten dies souverän. Bereits beim 750 Meter schwimmen im Elfrather See, zeigten Michal Achczynski, Daniel Knoepke, Felix Weiß, Jonathan Marx und Simon Jung mannschaftliche Geschlossenheit auf hohem Niveau. Fast gemeinsam verließen sie das 19 Grad kühle Wasser. Auf Platz Drei liegend gingen sie dann hinter den Athleten vom ASICS Team Witten und aus Hildesheim auf die 20 km lange Radstrecke. Dicht dahinter aber noch die Teams aus Uerdingen und des Tabellenführers aus Potsdam. Devise vor dem Wettkampf war den aktuell zweiten Platz in der Tabelle zu verteidigen. Doch der Rennverlauf und die tollen Leistungen der Buschhüttener ließen sogar kleine Hoffnung auf den Titel in der 2. Bundesliga aufkommen. Denn die EJOT Triathleten harmonierten auch auf dem Rad gut und wechselten auf Platz Drei liegend, direkt hinter dem Team aus Witten und den wie entfesselnd Rad fahrenden Uerdingern auf die 5 km lange Laufstrecke. Da das Team aus Potsdam bereits ihr fünftes Team Mitglied beim Rad fahren verloren hatten, lagen sie nun nur noch auf dem 5. Platz. Hier lag die Chance der Buschhüttener. Wenn sich zwischen die Triathleten, um Betreuer Gerhard Rohleder, und dem Potsdamer Team ein weiteres Team dazwischen schieben würde, dann wäre sogar der Meistertitel drin. Doch der zweite Wechsel, vom Rad auf die Laufstrecke, klappte dann nicht wie erhofft bei den EJOT Triathleten des TV Buschhütten und die Potsdamer schoben sich dadurch hinter die Buschhüttener und in deren Sichtweite. Aber auch den Potsdamern Athleten war bewusst, dass sie mindestens direkt hinter den Buschhüttener ins Ziel kommen mussten, um Ihre Tabellenführung zu verteidigen. Daher entbrannte auf der zweimal zu durchlaufenden 2,5 km Runde ein erbitterter „Lauf Fight“. Hier kämpften die fünf Triathleten aus Buschhütten wie die Löwen. Uerdingen wurde bereits in der ersten Runde überlaufen und auf das führende Team aus Witten wurde immer mehr Boden gut gemacht. Doch auch die vier Potsdamer hatten die Zeichen der Zeit erkannt und ließen sich nicht abschütteln. Am Ende siegte dann das Team aus Witten hauchdünn vor dem EJOT Team und dem Team aus Potsdam. Damit war klar, dass Potsdam und Buschhütten zwar punktgleich waren, aber die bessere Platzziffer (vergleichbar mit dem Torverhältnis im Fußball) gab am Ende den Ausschlag zu Gunsten der Triathleten aus Potsdam. Aber ärgern oder grämen müssen sich die jungen Talente nicht, denn am Ende der Saison 2010 steht die Vizemeisterschaft in der 2. Triathlon Bundesliga und ein toller und so nicht zu erwartender Erfolg. In der abgelaufenen Saison kamen im Team von Gerhard Rohleder und dem sportlichen Leiter Hauke Horstmann, neben den fünf Krefeld Startern noch, Michael Rohleder, Marco Göckus, Simon De Cuyper, Marco Mühlnikel, Tim Lange, Bas Diederen und Martijn Dekker zum Einsatz.

Endtabelle 2.Bundesliga 2010
1. Zeppelin OSC Potsdam II    12 Punkte    Platzziffer 193
2. EJOT Team TV Buschhütten II    12 Punkte    Platzziffer 240
3. ASIS Team Witten II    27 Punkte    Platzziffer 404


Und der Tag in Krefeld endete dann sogar noch mit einem Sieg. Die Damen des EJOT Team TV Buschhütten hatten in Krefeld den vierten und vorletzten Wettkampf in der NRW Liga ( 3. Liga ) zu bestreiten. Auch hier stand ein Team Sprint auf dem Programm. Die Triathletinnen, die bisher die Tabelle in der NRW Liga souverän anführen, ließen auch in Krefeld der Konkurrenz keine Chance. Lediglich nach dem Schwimmen hatten die Damen des heimischen Aushängeschildes in Sachen Triathlon einen kleinen Rückstand auf die Spitze. Julia Pikos, Melanie Schwalbe und Franzi Maschke verließen fast zusammen das Wasser des Elfrather Sees. Da jedoch Ilka von Hubatius an diesem Tag nicht ihre gewohnte Schwimmleistung abrufen konnte, mussten die Damen einige Zeit in der Wechselzone auf sie warten. Dadurch konnten die Teams aus Krefeld und Witten an den Buschhüttenerinnen vorbei ziehen und als Erste auf die Radstrecke gehen. Jedoch dies war an dem Tag kein Grund zur Sorge. Bereits nach der ersten von zwei Radrunden hatten die Damen des EJOT Team die führenden Mannschaften ein und überholt. Und am Ende der 20 km langen Radstrecke sogar den Vorsprung ausgebaut. Jetzt galt es den guten Vorsprung ins Ziel zu bringen, um die Tabellenführung vor dem letzten Wettkampf in Xanten am kommenden Sonntag, sogar auszubauen. Gesagt, getan. Angefeuert von den vielen Fans, die die Reise nach Krefeld trotz der widrigen Witterungsbedingungen nicht gescheut hatten, ließen sich die Triathletinnen nicht mehr die Führung nehmen. Platz 1 in Krefeld und auch Platz 1 in der NRW Liga. Nun hat die Damen Mannschaft vor dem letzten Wettkampf in Xanten, sogar 9 Punkte bzw. 13 Punkte Vorsprung vor den Teams aus Krefeld und Witten. Damit dürfte die Qualifikation für den Aufstieg in die 2. Triathlon Bundesliga in greifbare Nähe gerückt sein.

Tabelle der Damen NRW-Liga vor dem letzten Wettkampftag in Xanten sieht wie folgt aus:

1. EJOT Team TV Buschhütten      5 Punkte    Platzziffer   37
2. Krefelder Kanu Klub II    14 Punkte    Platzziffer 117
3. PV Triathlon Witten II    18 Punkte    Platzziffer 134

 
 
 

16.08.2010
Michael Raelert ist neuer Europameister über die 70.3 Ironman Distanz.


Heute konnte er das Rennen in Wiesbaden vor dem dreifachen Buschhütten Sieger Sebastian Kienle gewinnen. Und das mit neuem Streckenrekord von 4:03:47 Stunden. Seine Zeiten

1.place      Raelert, Michael      00:23:26 swim       02:21:55 bike      01:15:33 run      04:03:47 gesamt

Trotz schlechter ( Regen und kalt ) Witterungsbedingungen. Herzlichen Glückwunsch. Nun sind beide "Raelerts" Europameister. Andreas über die Ironman Distanz. Und Michael über die 70.3 ( Mitteldistanz ) Distanz.

Aber auch das Ergebnis von Felix Schumann war sehr sehr gut. Er wurde bei diesem Rennen in der Elite Klasse sehr, sehr guter Vierter. Nur wenige Meter länger hätte die Strecke sein müssen und Felix hätte den Schweden Andersson noch abgefangen. Es fehlten am Ende in der Gesamtzeit von 4:09:22 Stunden nur ganze 11 Sekunden !!!!!!! Seine Zeiten

4.place      Schumann, Felix      00:23:48 swim     02:26:40 bike     01:16:00 run     04:09:22 gesamt

Beim World Series Rennen in Kitzbühel haben sich unsere EJOT Team Mitglieder hervorragend platziert. Besonders die couragierte "Flucht auf dem Rad" von Maik Petzold war sehenswert. Und wurde nach seiner langen Verletzungspause mit dem 5. Platz belohnt. Das lässt auch für die Deutschen Meisterschaften Mitte September am Schliersee, gleichzeitig letzter Bundesliga Wettkampf, einiges erhoffen. Maik is back ! Brad Kahlefeldt war nicht in der Ausreißergruppe. Umso besser sein 8. Platz mit guter Laufzeit. Und Brad liegt nun auf dem 4. Platz der Gesamtwertung. Vielleicht gelingt ihm beim letzten Wettkampf der World Series in Budapest noch der Sprung aufs Treppchen. Ivan Vasiliev finishte in Kitzbühel auf einem guten 17. Platz. Pech hatte Jonathan Zipf, der ganz knapp nach dem Schwimmen die Radgruppe verpasste und es dadurch schwer hatte, einen Top Platz zu erreichen. Aber Johnny ist noch jung und er wird für uns noch sehr gute Ergebnisse holen. Das nächste Mal bereits in Hannover in der Bundesliga und dann am Schliersee. Nicht ganz zufrieden war Frederic Belaubre. Er hatte verpasst in die Ausreißergruppe zu kommen. Ansonsten wäre mehr drin gewesen. Mario Mola hatte in Kitzbühel kein gutes Schwimmen und verpasste ebenfalls die große Radgruppe. Am Ende musste er sogar aussteigen. In einer SMS nach dem Rennen schilderte er es so:

"...It's always hard when things don't go as I like. But there is a lot of work to do..."

Kopf hoch Mario. Er hat bereits gezeigt, dass mit ihm in der Weltspitze in den nächsten Jahren zu rechnen ist.

 
 
 

16.08.2010
Daniela Schulte mit Weltrekord!

Zum Auftakt der WM in Eindhoven/Niederlande Weltrekord über 200m Lagen (02:52,36)!

Herzlichen Glückwunsch und weiter so! Weitere Infos und aktuelle Ergebnisse findet Ihr auf: www.danielaschulte.de

 
 
 

12.08.2010
Beim World Series Rennen in Kitzbühel werden am Samstag


Frederic Belaubre
Brad Kahlefeldt
Maik Petzold
Ivan Vasiliev
Jonathan Zipf
Mario Mola

an den Start gehen. Das lassen sich auch die Öffentlich-Rechtlichen Sender nicht entgehen. Am Samstag, zum Rennen der Männer, berichtet das ZDF von
16:15 Uhr bis 17:10 Uhr in einem „SportExtra“. Das Rennen selbst beginnt um
14:06 Uhr, das ZDF beschränkt sich also auf die Nachberichterstattung. Wer die Rennen live sehen möchte, kann das mittels des kostenlosen Livestreams (Anmeldung nötig, aber ebenfalls kostenlos) auf triathlonlive.tv.
www.triathlonlive.tv/index/home

Aber auch beim 70.3 Ironman Wiesbaden, gleichzeitig die Europameisterschaft über diese Distanz, wird es am Sonntag heiß hergehen. Alle Medien sprechen nur vom "Duell" Sebastian Kienle ( dreifacher Buschhütten Sieger ) gegen Michael Raelert. ( Weltmeister ). Aber auch Felix Schumann ist in einer Top Form und will beweisen, dass er unter den Top Five ein Wörtchen mitreden kann. Bei den Age Groupern wird Carsten Wunderlich an den Start gehen. Auch eine Staffel mit Ralf "Doc" Schneider ( Radfahren )und Kathrin Griegel ( schwimmen )  ist am Start. Wer das Rennen verfolgen möchte, kann am 15.
August auf HR3 ab 8:00 Uhr live dabei sein.

 
 
 

09.08.2010
Damen-Staffel sorgt
für goldenen Auftakt
Freistil-Quartett siegt - Biedermann holt Silber


Die 4x100-Meter-Freistilstaffel der Damen ist in Budapest zum EM-Titel geschwommen. Daniela Samuslki, Silke Lippok, Lisa Vitting und Daniela Schreiber siegten vor Großbritannien. Zuvor hatte Paul Biedermann über 400 Meter Freistil Silber gewonnen.

Mit einer fantastischen Leistung brachte Schlussschwimmerin Schreiber Deutschland von Platz vier auf eins und sicherte in 3:37,72 Minuten vor Großbritannien (3:38,57) und Schweden das erste EM-Gold im Becken und das zweite insgesamt nach dem Triumph von Langstreckenschwimmer Thomas Lurz über zehn Kilometer.

Zitat
„Ich hab' alles rausgeballert.“
Daniela Schreiber

Agnel schneller als Biedermann

"Zuerst kam nur eine Wand aus Schwimmerinnen auf mich zu, dann hab' ich alles rausgeballert", sagte Schreiber nach dem Rennen. Der deutsche Star Britta Steffen, der bei der EM nicht am Start ist, zollte den Kolleginnen Respekt: "Die Mädels haben das auch ohne mich super gemeistert." Samulski bekannte: "Ohne Britta hatten wir Sorgen, aber nach dem Vorlauf haben wir uns schon etwas ausgerechnet."
 
Paul Biedermann hatte zuvor den Titel über die 400 Meter Freistil verpasst. Der 24-Jährige musste sich dem französischen Shootingstar Yannick Agnel knapp geschlagen geben. Somit platzte gleich am ersten Wettkampftag der Traum vom Double wie bei der WM 2009 in Rom.
 
Fairer Verlierer

Agnel, als Europas Schnellster auf dieser Distanz vor der EM gleich drei Sekunden schneller in den diesjährigen Bestenlisten als Biedermann, verwies den Deutschen in 3:46,17 Minuten auf Platz zwei. Bronze holte sich der Ungar Gergo Kis (3:48,14). Clemens Rapp belegte in persönlicher Bestzeit von 3:49,27 Platz sieben.

Zitat
„Die 400 Meter sind in diesem Jahr nicht so mein Ding. “
Paul Biedermann

"Er hat verdient gewonnen, hat die ganze Zeit geführt", sagte Biedermann nach dem Rennen. "Die 400 Meter sind in diesem Jahr nicht so mein Ding. Trotzdem habe ich es gut gemeistert und freue mich sehr über Silber. Ich bin vielleicht zu langsam angegangen und habe den Schlussspurt zu spät angesetzt", sagte er: "Ich bin erleichtert, dass der Druck jetzt weg ist und ich bin ganz optimistisch für die 200 Meter", fügte Biedermann hinzu
 
Titel an Britin

Der deutschen 4x100-Meter-Freistilstaffel der Herren war weniger Erfolg beschieden als den Damen. Steffen und Markus Deibler, Stefan Herbst und in seinem zweiten Rennen binnen 90 Minuten wieder Paul Biedermann mussten sich in 3:15,97 Minuten mit Platz fünf zufriedengeben. Europameister wurde in 3:12,46 Minuten Russland vor Topfavorit Frankreich (3:13,29) und Schweden (3:15,07).
 

Bei den 400 Meter Lagen der Frauen ging die Goldmedaille an die Britin Hannah Miley. Sie verwies die ungarische Weltmeisterin Katinka Hosszu in 4:33,09 Minuten mit anderthalb Längen Vorsprung auf den Silberrang. Hosszu schlug nach 4:36,43 Minuten vor ihrer Landsfrau Zsuzsanna Jakabos an, die 4:37,92 Minuten benätigte. Deutsche Starterinnen waren nicht dabei.
 
Deibler locker weiter


Kurz zuvor hatte Steffen Deibler eine starke Vorstellung gezeigt. In 23,56 zog der der Kurzbahn-Weltrekordler als Gesamt-Dritter ins Finale am Dienstag ein. In Weltjahresbestzeit von 23,15 siegte der Spanier Rafael Munoz. Der Weltrekordler hatte drei Doping-Tests in Serie verpasst und kam nur knapp um eine Sperre herum. Hendrik Feldwehr qualifizierte sich in 1:01,23 Minuten als Achter gerade noch für das Finale über 100 Meter Brust. Jenny Mensing zog als Fünfte über 200 Meter Rücken in den Endlauf ein, allerdings waren ihre 2:11,25 Minuten langsamer als im Vorlauf am Morgen.

 
 
 

09.08.2010
Yvonne Englich siegt in Rumänien

Kompletter Medaillensatz für deutsche Ringerinnen in Rumänien     

Internationales Frauenturnier in Pitesti (Rumänien)

Yvonne Englich weiter auf Siegkurs
Pitesti – Einen kompletten Medaillensatz mit Gold, Silber und Bronze gab es für die deutschen Ringerinnen im rumänischen Pitesti. Beim letzten Test vor den anstehenden Weltmeisterschaften in Moskau (6.-12.9.) siegte Yvonne Englich (63 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.), Maria Müller (72 kg/SV Lok Altenburg) wurde Zweite und Annika Hofmann (48 kg/RSV Hansa 90 Frankfurt/O.) erkämpfte für das DRB-Team Bronze. Maria Selmaier (67 kg/KSC Motor Jena) und Christiane Knittel (59 kg/ASV 1885 Freiburg) kamen am 2. Wettkampftag des internationalen Turnieres auf fünften Rängen über die Ziellinie.
In sehr guter Form zeigte sich vor allem Yvonne Englich, die nach drei Erfolgen als Turniersiegerin fest stand. Dabei hatte es die DRB-Starterin ausnahmslos mit rumänischen Ringerinnen zu tun, setzte sich jedoch gegen Roxana Nastrusnicu, Bianca Iancolovici und Mihaela Panait mit guten Beinangriffen und Hebeltechniken im Boden durch.

Maria Müller siegte im Halbfinale gegen Hermina Samoila (Rumänien) mit einem 2:0-Rundenerfolg und zog damit ins Finale ein. Dort gewann die Altenburgerin gegen Roxana Iancolovici (Rumänien) die erste Runde, gab jedoch den zweiten Durchgang ab. In der dritten Runde wurde die DRB-Ringerin durch einen Beinangriff der Rumänin von der Kampffläche abgedrängt und gab damit kurz vor Kampfende den entscheitenden Punkt ab. Silber damit für die WM-Dritte von 2006.

Bronze sicherte sich Annika Hofmann, die ihren ersten Kampf mit durch einen Schultersieg über Donna Robertson (SCO) gewann, im Halbfinale musste die Frankfurterin jedoch eine Niederlage gegen Ana Marie Pop (Rumänien) hinnehmen, nachdem sie zu Beginn des Duells noch überlegen war. Im Kampf um Bronze bezwang die Oderstädterin Tabatha Grunewald (Frankreich) nach einem spannenden Drei-Runden-Duell.

Maria Selmaier musste im zweiten Duell wegen einer Fingerverletzung aufgeben, die sie sich bereits bei den Junioren-Europameisterschaften zugezogen hatte. Christiane Knittel blieb ohne Sieg und beendete das Turnier auf dem 5. Rang.

„Das Turnier war noch einmal eine gute Standortbestimmung, wobei wir noch hier in Rumänien bleiben und gemeinsam mit der Frauenauswahl des Gastgeberlandes und den Französinnen ein gemeinsames Trainingslager bestreiten“, verpasst Frauen-Bundestrainer Jörg Helmdach seinen Damen nun den 'Feinschliff' für die Welttitelkämpfe in knapp drei Wochen.

 
 
 

09.08.2010
Drei Medaillen sind ein Meilenstein

Bei der EM in Ungarn liefern die deutschen Freiwasser-Schwimmer eine gelungene Vorlage für das Becken-Programm

Budapest - In sechs Stunden kann der moderne Mensch eine ordentliche Strecke hinter sich bringen, er kann von Frankfurt nach Dubai fliegen oder mit dem Zug von Hamburg nach München fahren, aber manchmal will der moderne Mensch das ja gar nicht. Er will ganz woanders hin. Angela Maurer aus Wiesbaden ist am Sonntag um zehn Uhr morgens vom Ufer des ungarischen Ferienorts Balatonfüred aus in den Plattensee gewatet, dann etwa 500 Meter hinaus geschwommen zu einer Boje. Und dann fast sechs Stunden lang immer zwischen zwei Markierungen hin- und her gekrault, 25Kilometer, die brutalste aller Frei- wasserdisziplinen. Nach 5:48:10,3 Stunden war sie als Zweite im Ziel. Gerade mal eine Zehntelsekunde hatte ihr zum EM-Sieg gefehlt gegen Olga Beresnjewa aus der Ukraine. Es war inzwischen kurz vor vier Uhr nachmittags.

Zu tiefgreifenden Analysen ist niemand fähig nach fast sechs Stunden Schwimmen, und wenn dann ein Wimpernschlag zum EM-Titel fehlt, kann man auch nicht viel falsch gemacht haben. Es sei 'ein gutes Rennen' gewesen, sagte Angela Maurer, nachdem sie völlig erledigt aus dem Wasser gestiegen war: 'Eigentlich dachte ich, es reicht für Gold, aber Olga hatte den besseren Anschlag.' Am Donnerstag hatte Angela Maurer schon Bronze über die zehn Kilometer gewonnen.

Letztes Ziel London

Natürlich will ein Sportler belohnt werden für eine derartige Tortur. Aber genau genommen ging es Angela Maurer nicht um eine oder zwei Medaillen diese Woche am Balaton, es ging ihr nicht um fünf, zehn oder 25 Kilometer. Sie ist bei diesen Schwimm-Europameisterschaften viel weiter vorangekommen, als es die Summe ihrer Armzüge und Bein- schläge erahnen lässt. Sie hat es fast bis nach London geschafft.

Nur dieses Ziel hat sie noch im Freiwasserschwimmen, sie ist jetzt 35 Jahre alt, Mutter eines Sohnes, sie zählt nicht mehr die EM-Platzierungen in ihrem Sport. Sie will eine Medaille bei den Olympischen Spielen 2012 in der britischen Hauptstadt. Olympia, das ist der weiße Fleck in ihrer Bilanz. 2008 in Peking war sie Vierte geworden und nannte das den 'Platz der Verdammten'. Nun hat sie sich in Ungarn für die WM 2011 in Shanghai qualifiziert. Dort geht es dann um die Startplätze für Olympia. Anders als bei den Beckenschwimmern entscheiden im freien Wasser nicht die nationalen Verbände, wen sie für die Spiele nominieren, sondern die Einzelsportler erschwimmen sich die persönliche Startberechtigung selbst.

Auch Thomas Lurz (Würzburg) ist aufgrund seines EM-Titels über die zehn Kilometer für Shanghai gesetzt, auch er will seine mühevolle Karriere als Langstreckler in zwei Jahren mit einem Olympiasieg in London abschließen. Für Lutz Buschkow, den DSV-Sportdirektor, überwog am Ende der Auftaktwoche dieser EM demnach die Zufriedenheit, er sprach im Zusammenhang mit den drei Freiwasser-Medaillen für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) von einem 'ersten erreichten Meilenstein'. Zwar hatte es auch einige Enttäuschungen zu moderieren gegeben, etwa nach dem Fünf-Kilometer-Teamwettbewerb am Freitag, bei dem die drei DSV-Starter Lurz, Jan Wolfgarten und Nadine Reichert eine Medaille auch aufgrund taktischer Fehler verpassten. Doch entscheidend fand Lutz Buschkow am Ende mit Blick auf Thomas Lurz und Angela Maurer, 'dass wir in der Königsdisziplin erfolgreich waren', auf den zehn Kilometern. Nur diese Strecke ist Teil des Olympiaprogramms.

Noch intensiver werden die Europameisterschaften für Lutz Buschkow von diesem Montag an, dann starten die Beckenschwimmer um den Hallenser Doppelweltmeister Paul Biedermann in Budapest in ihre Wettbewerbe, ebenso wie die Wasserspringer. Für Erstere ist Buschkow als DSV-Sportdirektor verantwortlich, für Letztere zusätzlich noch als DSV-Cheftrainer der Sparte Wasserspringen. Und das soll auch bis Olympia 2012 so bleiben, teilte Buschkow am Samstag auf der DSV-Pressekonferenz in Budapest mit. Man habe keinen geeigneten anderen Cheftrainer für die Springer gefunden, also werde er eben weitermachen in dieser Doppelfunktion.

Ob man auch für die Schwimmer einen geeigneten Cheftrainer findet, das wird für den DSV - neben Zeiten und Medaillen - eine der spannenden Fragen werden bei dieser EM. Dirk Lange, der Disziplinbundestrainer Schwimmen, hätte das Amt gerne. Doch während sich Buschkow selbst für einen geeigneten Sprung-Cheftrainer im Nebenamt hält, obwohl er nach eigener Auskunft nur '15Prozent' seiner Arbeitszeit den Springern widmen kann, macht er bei den Schwimmern bisher ein großes Geheimnis daraus, ob er Lange das Amt nach der EM anvertrauen will oder nicht.

Solange die Personalie nicht geklärt ist, klingt jedes Statement des Bundestrainers auch ein bisschen nach Bewerbungsrede. Über die DSV-Mannschaft für Budapest, die entsprechend der Zielvorgaben elf Medaillen gewinnen soll - wobei niemand so recht weiß, wie das gehen soll - sagt Lange: 'Es hat noch nie eine Mannschaft gegeben, die körperlich besser aufgestellt war als diese. Wir sind voll da.' Claudio Catuogno

 
 
 

09.08.2010
Unser EJOT Team Mitglied Ivan Vasiliev konnte beim Weltcup in Tiszaujvaros ( Ungarn ) gestern einen herausragenden 5. Platz erreichen.

Und Felix Schumann belegte beim XTERRA in Spindlermühle, Tschechien, den 2. Platz. Hier Auszüge aus seiner Berichterstattung:

"...beim 4. Lauf der European Tour konnte ich meine ansteigende Form in Richtung Wiesbaden unter Beweis stellen. Nachdem Sieg in Heidelberg letzte Woche konnte ich auf dem Rad nochmal zulegen und erstmals in dieser Saison mit dem starken Franzosen auf dem Bike mithalten. Bei Dauerregen und völlig überfluteter Strecke verlor ich am Ende doch noch eine knappe Minute auf den führenden Seriensieger Franky Batelier im Downhill. Ich konnte die Lücke beim abschließenden Crosslauf bis auf 30 Sekunden schließen. Leider lässt der erste XTERRA Sieg in dieser Saison immer noch auf sich warten. Die Jungs müssen sich aber langsam warm anziehen. Diese Woche wird regeneriert und dann gilt es bei der Ironman 70.3 Europameisterschaft in Wiesbaden am kommenden Sonntag die Top 5 zu schaffen. Vielleicht ist mit der super Form im Moment sogar ein Podestplatz drin !..."

Den Fernsehbeitrag des tschechischen Fernsehens ist zu sehen unter
 
www.ceskatelevize.cz/program/10302106511-09.08.2010-17:35-4-m-cr-v-terennim-triatlonu-spindleruv-mlyn.html
 
Bilder aus Tschechien habe ich Ihnen auch in der Anlage beigefügt

Wir drücken all unseren Athleten(innen) für die nächsten Wettkämpfe die Daumen...!!!

 
 
 

09.08.2010
Erfolgreiche Triathleten
Alsdorfer Simon Jung qualifiziert sich für Weltmeisterschaft in Florida

 
 
 

09.08.2010
"...der Anfang ist gemacht..."


Die III. Mannschaft des EJOT Team hat gestern den Aufstieg in die Oberliga perfekt gemacht. Platz 3 gestern beim Triathlon in Rheine bedeutet in der Endtabelle die

"Vizemeisterschaft in der Verbandsliga"

Und dies als Aufsteiger direkt den weiteren Aufstieg geschafft. Klasse.

 
 
 

06.08.2010
Lokale Sportler als Vorbild

JUGENDTURNIER Weißer Ring und SV Alemannia setzen gemeinsam auf Prävention

. Der Gedanke „Ich kann‘s ohne Gewalt. Du auch!?“ steht Pate bei der bundesweiten Präventionskampagne der Opferschutz-Organisation „Weißer Ring“ und beim Jugendturnier des SV Alemannia Waldalgesheim vom Freitag, 6., bis Sonntag, 8. August.

Der Sportverein unterstützt das Projekt „Sportler setzen Zeichen“, in dem es darum geht Jugendlichen Möglichkeiten einer sinnvollen Freizeitgestaltung aufzuzeigen.

Prominente Profi-Sportler und ehemalige Spitzenathleten unterstützen die Aktion und wollen für einen gewaltpräventiven Weg werben: Spitzen-Rodlerin Silke Kraushaar-Pielach, Weltklasseschwimmer Mark Warnecke, Rennrodler und Wok-Weltmeister Georg Hackl, Eisschnellläuferin Sabine Völker, Fußballtrainer Jürgen Klopp, Box-Weltmeisterin Regina Halmich und viele andere mehr. Hier setzt die Initiative des Weißen Rings „Sportler setzen Zeichen - Für eine gewaltfreie Jugend“ an.

In der Kooperation mit dem Oberligisten strebt die Opferschutz-Organisation aber einen zusätzlichen Weg an: „Lokale Sportler übernehmen eine Vorbildfunktion. Sie zeigen den Kindern und Jugendlichen einen gewaltfreien Weg auf“, so Veit Schiemann, Koordinator des bundesweiten Projektesbeim Weißen Ring. „Wir sind den Verantwortlichen bei der Alemannia sehr dankbar für die Möglichkeit der abteilungsübergreifenden Kooperation mit dem gesamten Verein.“

Stefan Haas, Jugendleiter beim SVA und einer der Organisatoren des Jugendturniers meint: „Runter von der Straße und rauf auf den Sportplatz. Der Fussballsport ist super geeignet, um Spaß, Regeln, Teamgeist und die häufig fehlenden Erfolgserlebnisse zu erfahren“. Das Projekt „Sportler setzen Zeichen“ gebe gerade den Kids neue Impulse Sport zu treiben. Es sei wichtig, Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung anzubieten. Defizite in diesem Bereich spiegeln sich unter anderem in einem deutlichen Anstieg der Jugendkriminalität wider. Hier wollen Weißer Ring und Alemannia Waldalgesheim gemeinsam ansetzen.

„Sportler setzen Zeichen“ bietet Sponsoren, Schulen und Jugendeinrichtungen den Rahmen für die praktische Umsetzung einer der wichtigsten gesellschaftspolitischen Aufgaben: Jungen Menschen mehr Chancen und Wege einer sinnvollen Freizeitgestaltung zu eröffnen, um damit auch kriminellem und gewalttätigem Handeln wirksam vorzubeugen.

 
 
 

05.08.2010
Thomas Lurz schafft EM-Titel-Hattrick über 10 km


Thomas Lurz hat den deutschen Schwimmer einen Auftakt nach Maß in Budapest bereitet und verteidigte seinen EM-Titel über 10 Kilometer.

Für Thomas Lurz war es der 13. Titel bei Welt- und Europameisterschaften

Mit Wut im Bauch und kühlem Kopf ist Thomas Lurz erneut zum EM-Titel über 10 Kilometer geschwommen. Der Würzburger Ausnahme-Athlet gewann zum Auftakt der Europameisterschaften in Budapest souverän die olympische Distanz und sorgte am Mittwoch für einen gelungenen deutschen Start. Im Plattensee setzte sich Lurz vor zahlreichen Touristen an einem Hotelstrand nach 1:54,22,5 Stunden 2,3 Sekunden vor Weltmeister Valerio Cleri aus Italien durch. Der 30- Jährige holte seinen dritten EM-Titel in Serie und den vierten insgesamt.

„Ich wusste, dass ich über die letzten 500 Meter der Schnellste bin und eine Medaille sicher habe“, sagte Lurz. Der neunmalige Weltmeister ließ im Schlussspurt der Konkurrenz trotz unterlegenen Materials keine Chance. Lurz trat eng anliegender Badehose an, Cleri und vier andere Schwimmer trugen einen Ganzkörperanzug und hatten dank besserer Gleitfähigkeiten einen Vorteil.

Bei der WM Mitte Juli in Roberval in Kanada waren die Anzüge der Deutschen vom Weltverband FINA verboten worden. Nach unterschiedlichen Auskünften hatte die FINA die Reißverschlüsse kurzfristig moniert – die Deutschen mussten bei 16 Grad in geliehenen Badehosen schwimmen. „Mein sechster Platz damals hat mich schon gewurmt, ich wollte schon Revanche“, sagte Lurz.

Im Jagdrennen über 5 Kilometer an diesem Donnerstag hat der Hauptgefreite der Sportförderkompanie eine weitere Medaillenchance. „Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr auch im Anzug schwimmen kann“, sagte er mit Blick auf die WMund den ersehnten Olympiasieg 2012. Immerhin schwamm Lurz im 23 Grad warmen Plattensee mit einem neuen „Jammer“. Die Badeshorts waren erst Dienstagabend geliefert worden.
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Reichert wird Vierter

Vize-Weltmeister Jewgeni Drattsew (Russland/+ 4,1 Sekunden) wurde Dritter, Christian Reichert (Wiesbaden) feierte als Vierter mit 8,5 Sekunden Rückstand sein bestes internationales Resultat. „Es ist zwar schade, dass ich keine Medaille gewonnen habe, aber es überwiegt die Freude“, sagte der Polizeikommissar. Andreas Waschburger aus Saarbrücken landete als 17. im geschlagenen Feld.

Ehefrau Nadine Reichert wurde im Zeitschwimmen über 5 Kilometer beim Sieg der Russin Jekaterina Seliwerstowa Fünfte. Kurz nach dem Start schwamm sie etwa 50 Meter in die falsche Richtung und verlor wertvolle Sekunden. „Ich habe bei den Wellen und dem trüben Wasser die Bojen schlecht gesehen“, sagte Nadine Reichert, die ihre Sehschwäche von 8,5 Dioptrie bald per Laser korrigieren lassen will.

Im Jagdrennen über fünf Kilometer an diesem Donnerstag hat Lurz eine weitere Medaillenchance. „Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr auch im Anzug schwimmen kann“, sagte der Hauptgefreite der Sportförderkompanie mit Blick auf die WM und den ersehnten Olympiasieg 2012. Immerhin schwamm Lurz im 23 Grad warmen Plattensee mit einem neuen „Jammer“. Die Badeshorts waren erst Dienstagabend geliefert worden.

Weltmeister Cleri konnte auf den letzen Metern dem taktisch Geschick von Lurz nichts entgegensetzen. „Ich war schon an seinen Füßen dran, aber er ist sehr clever und schnitt mir den Weg ab“, sagte der Italiener fast schon freundschaftlich-bewundernd.

 
 
 

3. Juli 2010
Uli Calmbach: Sieg beim Trail Verbier – St.Bernard

Dieser Lauf wird als der längste und härteste Lauf auf Schweizer Boden angekündigt. Dabei sind 110 km überwiegend auf Bergpfaden mit über 7.000 Höhenmetern zurückzulegen.
Der Donzdorfer Langstreckenläufer Uli Calmbach wurde aufgrund seinem 4. Platz beim letztjährigen Ultra-Trail um den Mont Blanc zu dieser Laufveranstaltung eingeladen.

Der Lauf führt als Runde über 5 Pässe mit Höhen bis zu 2.720 m, wobei im Bereich des Grand St. Bernard mehrere Kilometer noch über Schneefelder zurückgelegt werden mussten. Es handelt sich um einen sehr anspruchsvollen Lauf mit steilen, z.T. alpinen Auf- und Abstiegen. Wer auf Schneefeldern mit Laufschuhen abfahren kann war klar im Vorteil. Erschwerend kam das sehr heiße, später stark gewittrige Wetter mit Graupelschauern hinzu. So kam wenigstens die Regenjacke der Pflichtausrüstung zum Einsatz.

Morgens um 5 Uhr standen unter den 350 Startern auch einige Spitzenläufer der Ultralauf-Szene an der Startlinie. Uli Calmbach ließ sich von der Hektik nach dem Start nicht anstecken und lief ein verhaltenes Tempo. Bis ca. km 50 lag er etwa auf dem 10. Platz. Bei dem nachfolgenden Anstieg mit  1.200 Höhenmetern auf das Col de Fénètre konnte er sich bereits auf den 2. Platz vorarbeiten.

Aufgrund von Krämpfen in den Oberschenkeln beim Abstieg musste er deutlich Tempo herausnehmen und fiel wieder etwas zurück. Nach einer Trink- und Massagepause an der nächsten Verpflegungsstation kämpfte er sich weiter und konnte vor allem bergauf wieder aufholen. An der letzten Station lag er unerwartet auf dem 1. Gesamtrang. Beim letzten Anstieg mit 1.200 Höhenmetern und Abstieg nach Verbier gab Calmbach nochmal Gas und ließ nichts mehr anbrennen. Das Ziel erreichte er als überglücklicher Sieger in 15:04 Stunden. Mit 43 Minuten hatte er einen komfortablen Vorsprung auf die gemeinsamen Zweiten, die Schweizer Ryan Baumann und Samuel Nef. Als erste Frau kam die Schweizerin Denise Zimmermann in 17:42 Std. vor der Deutschen Meisterin Julia Alter (18:33 Std.) ins Ziel.  

 
 
 

04.08.2010
Vor EM: Lurz halb nackt und wütend


BALATONFÜRED (AFP/ A.Kerber) - Der erneute Zoff um die Schwimm-Anzüge lässt Freiwasserkönig Thomas Lurz zum Auftakt der EM in Ungarn am Mittwoch mit reichlich Wut in die Badewanne Balaton springen.

"Man quält sich ein Jahr für die nächsten Großereignisse, und dann werden mal wieder kurzfristig die Regularien geändert. Das ist einfach Mist", sagt der 30 Jahre alte Würzburger ungehalten.

Zoff um Zipp

Grund für den Zorn von Lurz ist das Verbot der noch bis vor gut zwei Wochen erlaubten Anzüge für die Langstreckler. Getragen werden dürfen nun lediglich Anzüge ohne Reißverschlüsse.

Darauf können jedoch nur wenige Konkurrenten wie der italienische Weltmeister Valerio Cleri zurückgreifen. Ein klarer Nachteil für Lurz, der am beliebten Ferienort Balatonfüred im wahrsten Sinn des Wortes halb nackt da steht.

"Exemplare vergriffen"

"Wir haben versucht, die erlaubten Anzüge vom italienischen Hersteller zu bekommen. Man hat uns geantwortet, dass alle Exemplare vergriffen sind", sagt Lurz: "Dabei schreibt der Weltverband FINA eigentlich vor, dass die Anzüge für alle Athleten erhältlich sein müssen."

Lurz wartet nun ungeduldig auf eine Lieferung des eigenen Ausrüsters, damit er im Plattensee zumindest in langen Hosen starten kann. Bei der Pressekonferenz des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) am Dienstag stellte DSV-Sportdirektor Lutz Buschkow klar: "Das Ganze ist kein Verschulden unseres Ausrüsters."

Im Gegensatz zu den Beckenschwimmern sind Anzüge aus Textil für die Langstreckler weiter erlaubt. "Die Gleitwirkung mit Anzug ist größer. Nur in Badehose ist man auf jeden Fall im Nachteil", sagt Lurz.

Selbstbewusst trotz Ärger

Trotz des Ärgers will der neunmalige Welt- und dreimalige Europameister gleich zum Auftakt am Mittwoch (10.00 Uhr) zu seinem dritten EM-Titel in Folge über die olympische 10-km-Distanz schwimmen.

"Ich habe etwas gutzumachen. Platz sechs vor zwei Wochen bei der WM war nicht zufriedenstellend. Aber nach meinem WM-Titel über 5 km bin ich wieder selbstbewusst", sagt der erfolgreichste Freiwasserschwimmer aller Zeiten.

Am Plattensee, wo Lurz bei der EM vor vier Jahren über 5 und 10 km triumphierte, hat er ein Mammutprogramm vor sich. Neben den 10 km geht er auch im Jagdrennen und Team-Wettbewerb über jeweils 5 km sowie erstmals über 25 km an den Start.

Gute Bedingungen

Am Dienstag absolvierte Lurz mit seinen Mannschaftskollegen noch einmal ein Abschlusstraining im Balaton. Die Wassertemperatur von 23 Grad liegt ihm im Gegensatz zum eiskalten See bei der WM vor zwei Wochen im kanadischen Roberval eher.

"Die Bedingungen hier in Ungarn sind absolut in Ordnung", sagt Lurz, der auch die Goldspur für die am Montag in Budapest eingreifenden Beckenschwimmer um Doppel-Weltmeister Paul Biedermann legen soll.

Hoffnung auf Maurer


Bei den Frauen gehört die Mainzerin Nadine Reichert am Mittwoch über 5 km (16.00 Uhr) zu den Außenseiterinnen. Dort ruhen die Hoffnungen über 10 und 25 km vor allem auf Angela Maurer. Vor vier Jahren hatte die 35-Jährige am Balaton nach einjähriger Babypause ein grandioses Comeback gefeiert und wie Lurz zweimal Gold gewonnen.

"Diese Erfolge habe ich natürlich im Kopf. Ich bin mit schönen Erinnerungen hier nach Ungarn gereist und möchte sie möglichst auffrischen", sagt Maurer: "Und die Probleme mit dem Anzug wie Thomas habe ich zum Glück nicht."

 
 
 

01.08.2010
Sieg Im dritten Rennen der Triathlon Bundesliga hat das EJOT Team

ein Zeichen gesetzt !

Rainer Jung, Teammanager:
Wir konnten das gestrige Rennen in Offenburg souverän gewinnen und haben unseren Vorsprung in der Tabelle ausgebaut. Ein toller Wettkampf unseres / ihres Teams. Und dies in der "Höhle des Löwen". Denn Ausrichter und Hauptsponsor war Hans Grohe. Und Hans Grohe ist Namensgeber des Hans Grohe Team Schramberg um Daniel Unger. Wir wollten unbedingt dort gewinnen. Haben im Vorfeld aber die "Bälle" in den Medien flach gehalten. Im Gegensatz zu unseren schärfsten Verfolgern aus Witten und Schramberg. Beispiel gefällig:

Heinz Lieblein, Team Manager Hans Grohe im "Schwarzwälder Boten"
"Die Kampfansage an die Konkurrenz klingt laut und deutlich: "In Offenburg werden wir alles auffahren, was wir können, damit wir gewinnen."

Richard Gutt, Team Manager ASICS Team Witten in der "WR / WP"
„2009 haben wir dem Gastgeber Team Schramberg noch den Vortritt gelassen, aber diesmal möchten wir eigentlich nicht durch übertriebene Freundlichkeit glänzen“, decken sich Gutts Zielsetzungen mit denen seiner Sportler.
„In Offenburg wollen wir deutlich machen, dass wir zu den stärksten Teams gehören und unsere Titelchance wahren.“

Hans Grohe wurde gestern Zweiter und Witten Dritter !

Nun wir sind nun auch nach diesem Rennen und bei noch zwei ausstehenden Rennen in der Bundesliga nicht so vermessen, bereits jetzt die erneute Deutsche Meisterschaft zu feiern. Es gilt die letzten beiden Rennen konzentriert und genauso engagiert anzugehen, wie die ersten drei Rennen. Dann kann es gelingen und wir können das "Wunder von Buschhütten" wiederholen. Aber erst dann wenn der "Bär erlegt ist", kann man dessen "Fell verteilen".

Wir drücken dem EJOT Team alle Daumen.

 
 
 

Michael Raelert

05.07.2010
Ironman Germany in Frankfurt mit AMSPORT®

Andreas Raelert (von dem von uns unterstützen EJOT Team Buschhütten) und unsere AMSPORTlerin Sandra Wallenhorst siegen in der Hitze von Frankfurt.

Pünktlich um 6:45 Uhr startete der hessische Ministerpräsident Roland Koch das 42 Kopf starke Profifeld und 211 Altersklassenathleten in den „längsten Tag des Jahres“. Weitere 2.117 Athleten durften um 7 Uhr die Herausforderung von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einem abschließenden Marathonlauf von 42,2 km in Angriff nehmen.

Seit dem ersten Rennen in 2002 wurden nun bereits zum fünften Mal in Frankfurt die Europameister über die IRONMAN Distanz gesucht. Die hochsommerlichen Temperaturen ließen nicht nur bei den Sportlern, sondern auch bei den rund 500.000 Zuschauern Hawaii-Feeling aufkommen. Auf der Pazifikinsel werden im Oktober die IRONMAN-Weltmeister ermittelt.

Der Römerberg kochte, als Andreas Raelert (Rostock) nach 8:05:16 Stunden über die Ziellinie lief und sich somit den Titel des IRONMAN Europameisters sicherte. Nur kurze Zeit später erreichte der Vorjahressieger, Timo Bracht (Eberbach), in 8:10:22 Std. das Ziel. Den Podest komplettierte Chris McCormack(Australien) in 8:14:43 Stunden.

Bei den Damen setzte sich die amtierende Europameisterin, Sandra Wallenhorst
(Hannover) in der sehr guten Zeit von 9:04:28 durch, die damit ihren Vorjahressieg wiederholte. Zweite wurde Caroline Steffen aus der Schweiz in ebenfalls guten 9:06:43. Als dritte lief die Vorjahreszweite Yvonne van Vlerken aus Holland nach 9:10:22 Stunden völlig erschöpft ins Ziel.

 
 
 

Michael Raelert

04.07.2010
Eine ganz besondere Geschichte:

Der eine oder andere Triathlet erinnert sich vielleicht noch an den 22. März 2009? Dort hatten Ralf Schneider und Michael Rohleder vom EJOT Team TV Buschhütten einen schrecklichen Unfall. Alle haben mit gefiebert, gebangt, gehofft und vielleicht auch oft gebetet, dass beide den Unfall überleben. Niemand dachte damals an ein Comeback im Triathlonsport.

Mittlerweile wissen wir, dass Ralf als Betreuer in unserem Team wieder dabei ist und auch wieder schwimmen und radfahren kann. Und Michael hart, sehr hart gekämpft hat, um ein Comeback zu schaffen. Unmöglich haben viele gesagt.

 

Jetzt aber, nur ein Jahr später hat er es geschafft. Und wie. Beim Ironman Frankfurt hat er nicht nur die Qualifikation für den Ironman Hawaii 2010 geschafft, sondern einen Sieg des Willens erreicht.



 

"Hut ab und herzlichen Glückwunsch"



 

Neben der Qualifikation hat er zudem in der super starken AK 25 sogar noch einen Platz auf dem Treppchen mit dem 3. Platz erreicht.

Wir wünschen Dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg Micha!


Mark und Carsten

 
 
 

02.07.2010

Am Wochenende fanden erneut in Berlin die alljährlichen Deutschen
Schwimm-Meisterschaften
mit EM-Qualifikation statt. Unsere AMSPORTler
waren wieder sehr erfolgreich und zeigten nach dem Verbot der so genannten
"High-Tech Schwimmanzüge" sehr starke Leistungen.

Allen voran Paul Biedermann, der mit seiner Weltjahresbestzeit über 200 m Freistil erneut für ein Ausrufezeichen auf seiner Paradedisziplin sorgte. Aber auch Dorothea
Brandt, die völlig überraschend als Freistil-Sprinterin die 50 m Brust gewann, und Sarah Poewe zeigten ganz starke Leistung. Das lässt auf die in 5 Wochen
beginnenden Europameisterschaften in Budapest hoffen.

 
 
 

30.05.2010
Triathlon XTERRA Europameisterschaften

Felix Schumann vom EJOT Team TV Buschhütten, hat bei den Triathlon XTERRA Europameisterschaften auf Sardinien im Elite Feld die Bronze Medaille geholt. Und dies auch mit der besten Laufzeit aller Teilnehmer. Dazu herzlichen Glückwunsch.

 

Aber auch Jonathan Zipf war sehr erfolgreich. Im Elite Rennen in Paderborn konnte Jonathan den 4. Platz belegen. Knapp hinter Jan Frodeno, Daniel Unger und Nils Frommhold. Und auch dies mit der besten Laufzeit aller Elite Teilnehmer. Lediglich beim Schwimmen fehlten ein paar Sekunden, um den Anschluss an das Spitzentrio zu bekommen. Im abschließenden Lauf war Johnny ja bereits schneller als der Olympiasieger und der EX Weltmeister...

 

Wir gratulieren ganz herzlich!

 
 
 

25.05.2010
Das EJOT Team TV Buschhütten

 

Zweimal 2. Platz und die Tabellenführung in der 1. Bundesliga ausgebaut.


Das Team hat am Samstag in Witten, in der "Höhle des Löwen" wieder einmal eine "Feuertaufe" bestanden. War es im letzten Jahr noch Platz 3, so belegten die Triathleten nun den 2. Platz. Knapp hinter der Heim Mannschaft aus Witten und deutlich vor dem Hans Grohe Team Schwarzwald.

 

Nach dem Vorkampf am morgen war es alles noch dicht zusammen. Hatten sie auf das Team aus Witten einen Rückstand von 26 Sekunden, so betrug der Vorsprung auf das Hans Grohe Team nur ganze 3 Sekunden. Dies bedeutet im abendlichen Team Rennen.: Vollgas !!

 

In der Team Besprechung wurde festgelegt, dass man sich möglichst nach dem schwimmen, vor das nur wenige Sekunden zurückliegende Team aus dem Schwarzwald setzen sollte. Denn überholen war auf der engen und sehr winkligen Radstrecke fast unmöglich. Gesagt, getan.

 

Hinter der "Lokomotive" Ivan Vasiliev behauptete das Team den 2. Platz und ging als Zweiter auf die Radstrecke. Bereits auf der ersten Radrunde konnten man den Vorsprung ausbauen und sogar einige Sekunden auf Witten gut machen. Witten war jedoch an diesem Tag ausgeglichen stark besetzt und ließ den Vorsprung nur wenig schrumpfen.

 

Jedoch auf Hans Grohe wurde Sekunde um Sekunde gut gemacht. Beim Wechsel vom Rad auf das laufen war fast klar, dass nach vorne an diesem Tag der Weg zu weit war. Jedoch der Vorsprung auf Platz 3 wuchs an und so behaupteten Brad Kahlefeldt, Tim Lange, Ivan Vasiliev, Jonathan Zipf und Bas Diederen den wichtigen 2. Platz.

 

Und wie wichtig dieser zweite Platz war, zeigt sich nun in der Tabelle. Sie führen die Tabelle mit 3 Punkten an und haben den Vorsprung auf die nun punktgleichen Mannschaften aus Griesheim und Schwarzwald auf nunmehr 4 Punkte ausgebaut. Und auf den vermeintlich ärgsten Widersacher in Sachen Meisterschaft, dem Team aus Witten, beträgt der Vorsprung sogar 5 Punkte. Nun können wir uns bis Ende Juli (nächster 1. Liga Wettkampf am 31. Juli in Offenburg) über die Tabellenführung freuen.

 
 
 

10.05.2010
Zehn Marathonläufe in zehn Tagen


Die deutschen Extremsportler Thomas Wenning und Claudia Weber laufen in Südafrika zugunsten von *Stars of Tomorrow e.V. – dabei bewältigen sie in den kommenden zehn Tagen 422 Kilometer im Laufschritt.

 

 

Port Elisabeth, 10. Mai 2010 – Thomas Wenning und Claudia Weber aus Bocholt starten heute in Port Elisabeth/Südafrika den *Starlauf zugunsten südafrikanischer Waisen und der Entwicklungshilfeorganisation *Stars of Tomorrow e.V..

 

Vom 10. bis 19. Mai werden die beiden Extremsportler insgesamt 422 Kilometer nach Kapstadt im Laufschritt zurücklegen. Der Start wird vor dem Nelson Mandela Bay Stadium in Port Elisabeth um 10:00 Uhr sein. Hinter der Aktion steckt die Idee, eine Brücke zwischen den Gastgeberländern der Fußball-Weltmeisterschaften von 2006 und 2010 zu schlagen. Mit den Erlösen aus Spenden und Sponsoring werden Projekte unterstützt, die HIV/Aids-Prävention mit dem Angebot zum Fußballspielen für südafrikanische Waisen und besonders schutzbedürftige Kinder und Jugendliche verbindet.


Zehn Marathonläufe in zehn Tagen sind auch für die beiden erprobten Extremsportler und Ultramarathonläufer aus Nordrhein-Westfalen eine Herausforderung. „Mit dieser Aktion möchten wir nicht nur unseren sportlichen Ehrgeiz befriedigen sondern insbesondere zahlreiche Spenden sammeln. Wir unterstützen *Stars of Tomorrow schon seit einigen Jahren und wissen, dass die Initiatoren großartige Arbeit leisten und vorbildliche Projekte in Südafrika etabliert haben. Uns gefällt besonders, dass *Stars of Tomorrow die Kinder und Jugendlichen über den Sport für das Thema Aids sensibilisiert“, betont Thomas Wenning.  

 

Auch Kai Hill, Initiator und CEO von *Stars of Tomorrow e.V. ist begeistert über die erneute Partnerschaft mit den beiden Spitzenläufern. „Für unsere engagierte und privat organisierte Entwicklungshilfeorganisation ist diese Form der Unterstützung schon jetzt ein Gewinn. Auf ihrem Weg nach Kapstadt ist auch Stellenbosch ein Etappenziel der beiden – ich bin mir sicher, unsere sportbegeisterten Kids werden ihnen einen würdigen Empfang bereiten.“

 

Seit Jahresbeginn wird die Arbeit von *Stars of Tomorrow in Stellenbosch durch die akademische Kooperation mit der Universität Stellenbosch unterstützt. Damit gibt es neben Soshanguve, nördlich von Pretoria, einen weiteren Projektstandort in Südafrika.

 

Weitere Informationen zum Lauf unter http://www.laufenfuerkinder.de

 
 
 

Michael Raelert

01.04.2010
EJOT Team TV Buschhütten



Tim Lange hat in Austin / Texas seinen ersten Wettkampf bestritten und direkt einen Sieg errungen. Bei einem Sprint Rennen dominierte er das Rennen bereits beim Schwimmen. Konnte es über die Raddistanz ausbauen und im Laufen den Sieg nach Hause tragen.

 

 

 


Aber auch unser Weltmeister Michael Raelert ist bereits in einer bestechenden Frühform. Das erste Rennen nach einem Titel mag wohl keinem frischgebackenen Weltmeister leicht erscheinen, vor allem nicht, wenn man so überraschend an die Weltspitze vorgestoßen ist wie Michael.

Und Michael hatte es sich mit dem renommierten Ironman 70.3 California alles andere als leicht gemacht. Vorjahressieger Matt Reed, der Dritte der Weltmeisterschaft war am Start, Rasmus Henning und noch einige bekannte Namen mehr.

 

Michael Raelert hat sich beim ersten Rennen nach seinem Weltmeistertitel gegen ein starkes Feld in glänzender Form gezeigt und den Ironman 70.3 California (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21,1 km Laufen) in Oceanside ungefährdet in 3:58:27 Stunden gewonnen.

 

Überraschend: Der laufstarke Buschhüttener distanzierte die Konkurrenten schon auf der 90-Kilometer-Radrunde. Vorjahressieger Matt Reed wurde Zweiter mit 2:50 Minuten Abstand, Rasmus Henning vervollständigte das Podium.  

Wir gratulieren den beiden Triathleten recht herzlich und senden schöne Grüße in die USA...


 
 
 

31.03.2010
Brad Kahlefeldt – EJOT Team Mitglied

 
Der erste Sieg der noch jungen Saison ist auch bereits unter Dach und Fach.

 

Beim ersten ITU World Cup Australien / Mooloolaba sicherte sich das EJOT Team Mitglied gleich den ersten Saisonsieg. Nach einer spannenden Aufholjagd beim Laufen verwies er an der australischen Sunshine Coast den Briten Stuart Hayes und seinen Landsmann James Seear auf die Plätze zwei und drei.

 

Für die erste Überraschung der neuen Weltcupsaison sorgte der junge Neuseeländer Dylan McNeice. Er kletterte nach 1,5 Kilometern und 18:18 Minuten als Erster der 45 gestarteten Athleten aus dem Wasser und sicherte sich damit die vom Veranstalter ausgelobte Schwimmprämie. Danach prägte der mutige Ausreißversuch eines australischen Duos das Rennen: Beteiligt waren daran aber weder Titelverteidiger Courtney Atkinson noch Brad Kahlefeldt, der zweite heiße Sieganwärter.

 

James Seear und Josh Amberger ( beide starten in 2010 für den Liga Konkurrenten aus Witten !! ) lancierten vor heimischer Kulisse eine Attacke, die ihnen zeitweise mehr als 90 Sekunden Vorsprung verschaffte. Doch das herausgefahrene Zeitpolster reichte letztlich nicht, um sich auf den zehn finalen Kilometern die schnellsten Läufer vom Leib zu halten.

Allen voran Kahlefeldt arbeitete sich Sekunde um Sekunde an die Ausreißer heran. Zwei Kilometer vor dem Ziel musste nach Amberger auch Seear seinen Traum vom ersten Weltcupsieg begraben und die Führung ging an Kahlefeldt. Auf der Zielgeraden war der Jubel groß. Lief der doch vor den Augen seiner australischen Fans in 31:36 Minuten nicht nur Tagesbestzeit über 10 km, sondern auch zum ersten wichtigen Sieg der Saison.

Auch für das EJOT Team ist diese News wichtig. Greift doch Brad Kahlefeldt bereits beim ersten Bundesliga Wettkampf am 16. Mai 2010 für sein Team in das Bundesliga Geschehen ein. Und bereits kurz nach Zieleinlauf schickte Team Manager Rainer Jung Brad Kahlefeldt eine SMS mit Glückwünschen aus Buschhütten.

Und auch die Antwort ließ nur wenige Sekunden auf sich warten:



" Danke Rainer. See us in Gladbeck. Ready for the fight to defend the title. And for rumble in the jungle ;-) "


Der 26-jährige australische Neuzugang im EJOT Team, Gareth Halverson, konnte mit seinem Saison Debüt auch zufrieden sein. Er landete am Ende auf einem guten 23. Platz in einem international sehr gut besetzten Weltcup.
 
Ergebnissse:

2010 Mooloolaba ITU Triathlon World Cup
1,5 km Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Laufen
27. März 2010, Mooloolaba (Australien)

Männer
01. Brad Kahlefeldt (AUS EJOT Team) 1:51:31 (18:39-1:00:45-31:36)
02. Stuart Hayes (GBR) 1:51:41 (18:42-1:00:40-31:45)
03. James Seear (AUS) 1:51:57 (18:31-0:59:04-33:50)
04. Dan Wilson (AUS) 1:52:17 (18:37-1:00:45-32:22)
05. Danylo Sapunov (UKR) 1:52:36 (19:01-1:00:25-32:35)
23. Gareth Halverson ( AUS EJOT Team ) 01:55:53 (18:44-01:00:39-35:56)


 
 
 

10.02.2010

Hallo meine Lieben,

ich bin noch in Colorado Springs im Trainingslager. Den Wettkampf hab ich
hinter mich gebracht, dazu gleich mehr. Den Luftunterschied merkt man heftig, im Training ist einem ständig schwindelig und übel. Zur Erklärung: Hier ist die Luft um einiges dünner und es ist weniger Sauerstoff in der Luft. In Europa zurück bekommt man wieder mehr Sauerstoff und eine deutliche Konditionsverbesserung ist spürbar.

Es ist total super hier. Hier könnt ich leben. Überall sind Jubelnde Sieger
auf Bildern. Es dreht sich ums gewinnen und es geht nur darum wie man
dorthin kommt OLYMPIA ! Es ist alles in jeder Hinsicht für den Sport
ausgelegt. Jeder kann sich sein Mittagessen nach seinen Wünschen kochen
lassen. Von versch. Nudeln, Fleisch, Obst Eissorten, Tees,...gibt es alles.
An den Wänden stehen Motivationssprüche und überall wird einem bewusst
gemacht warum man hier ist, nicht um sich die Zeit zu vertreiben oder um
seine Figur etwas zu verbessern.

Ich fühl mich gut damit, genau meine Welt.

Im Eingang über der Ringerhalle z. B. steht:

Geh rein und Du bist Deinem Ziel näher, gib Alles und verschwende keinen
Gedanken an Schmerzen, Du wirst reichlich belohnt !

Oder im Essraum:

Wenn Du an Dich glaubst und immer zu Deinen Weg gehst wird die Welt um eine
weitere Sensation bereichert. Wenn Du jeden Tag mehr leistest als andere
wirst Du unsterblich sein !

Mich motiviert sowas total.

Die erste Sensation hab ich schon geschafft:

Ich bin beim Dave-Schultz-Memorial Turnier 3. geworden.
Ich hab die 3.WM  2009,  1-4,1-5 besiegt, die 2.EM 1-3,1-2 besiegt und
insgesamt 6 kampfe gemacht und leider einen verloren. Den hab ich etwas zu
vorsichtig gerungen gegen die 3.WM 2008 und 5.WM 2009. Dazu gab es eine
Wertung für sie die meine war, aber in USA gegen USA zu gewinnen ist so ne
Sache.

Um Platz 3 hab ich eine besiegt die hat vor 2Wochen in Russland ! das Golden
Grand Prix Turnier gewonnen und die andere halbe Weltspitze besiegt. Ich bin
wieder da wo ich hingehöre.

Leider hab ich mir im 3. Kampf das Nasenbein angebrochen, besser gesagt
einen Teil des Knorpels am Nasenbein. Ich seh übel aus, aber wie war das mit
dem Gedanken an Schmerzen ? Ich wurde reichlich belohnt mit dem 3. Platz.

Ein Satz steht an der Wand der passt ganz gut im Moment:
Wenn Dein Verstand sagt es tut weh und Du kannst nicht weiter trainieren
dann frag ihn nicht mehr. Du kannst immer noch ein Training mehr leisten als
Alle anderen. Na dann !!!!!!

Für mich steht noch bis zum 15.2. hier das Trainingslager auf dem Plan. Dann
gehts heim und 3 Wochen später ist dann die DM. Vom Bundestrainer hab ich
schon die Rückmeldung erhalten dass ich das Turnier deutlich zu gewinnen
habe und dann zur EM fahre. Somit ist klar was ich zu tun habe.


Yvonne


Mehr dazu unter: http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/id/315063

 
 
 

18.01.2010
Olympia Ticket gelöst !!!

Wir sind dabei !!! Nach dem Weltcup in St. Moritz wurde die Nominierung von unserem Verband bekannt gegeben. In der Mannschaft gab es noch einige Umbesetzungen.

Das Olympia Team besteht aus Karl Angerer, Alexander Mann, Alexander Rödiger und Gregor Bermbach, der auch im 2er Bob starten wird.

Wir hoffen Ihr drückt uns allen die Daumen, das wir in Whistler bei unseren ersten Olympischen Spielen erfolgreich sind.

Mehr dazu unter: http://www.bobteam-angerer.de/


17.01.2010 Angerer Vizetitel in St. Moritz!

Das Team Angerer holt sich im 4er Bob den Vizetitel beim Weltcup in St. Moritz! Karl Angerer und sein Team können sich mit dieser fantastischen Platzierung nun große Hoffnungen auf eine Teilnahme bei den Olympischen Winterspielen machen. Im 2er Bob, mit Anschieber Alexander Mann, reichte es am Vortag bereits für den vierten Platz. Damit steht Angerer aktuell auf Platz 4 im 2er Bob und Platz 8 im 4er Bob der FIBT Weltrangliste.

 
 
 

18.01.2010
"Gemeinsam gewinnen", dreifacher Europameister verstärkt EJOT Triathlon Team Buschhütten.

Buschhütten - „Gemeinsam gewinnen“ so lautet das Motto der Triathlonsaison beim EJOT Team TV Buschhütten. Am Donnerstag, 14.01.2010, waren fast 90 Gäste in der Volksbank Siegerland zusammengekommen, um sich die Präsentation des EJOT Teams 2010 nicht entgehen zu lassen. Partner, Athleten und Medien waren begeistert von der PP-Präsentation die Team Manager Rainer Jung erstellt hatte. In diesem Jahr wurden neue Wege der Präsentation bestritten. So wurde die Präsentation durch ein klassisches Streichquartett mit Top Musikern, in der Besetzung Angela Stefer, Birthe Metzler, Jens Neumann und Herwart Isenberg, begleitet und untermalt.

Jens Brinkmann, Vorstand der Volksbank Siegerland, und Gastgeber am heutigen Abend, Herr Schwarz, Geschäftsführer der Firma EJOT, Landrat Paul Breuer und der 1.Vorsitzende des TVG Buschhütten, Volker Knuff, begrüßten die Gäste in der Schalterhalle der Volksbank Siegerland.

Bevor das Team 2010 des amtierenden Deutsche Meisters 2009, der 1.Triathlon Bundesliga vorgestellt wurde, dankte Team Manager Rainer Jung zuerst den Partnern und Sponsoren. Diese hatten in den 7 Jahren nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga 2002 mit dem Team viele Erfolge gefeiert und zusehen können, wie Jahr für Jahr die Erfolge zugenommen haben. Rainer Jung ist sich sicher „unsere Partner stehen auch an unserer Seite, wenn mal die Sonne nicht an 365 Tagen für das Team scheint“.

Aber es gibt noch weitere Personen, die für die Athleten vielleicht nicht rund um die Uhr, aber doch fast jeden Tag für ihr Team da sind. Auch ohne diese Personen wäre der Erfolg nicht denkbar – die Teamführung

Etwas einzigartiges, was so in der gesamten Triathlon Bundesliga und wohl auch in anderen Profiligen so nicht unbedingt gibt, ist die medizinische Betreuung des Teams. Auch hier Extraklasse. Hier ging der besondere Dank an das Kreisklinikum Siegen, Dr. Michael Palm und unsere Teamärzte Dr. René Burchard und Dr. Daniel Bald. Und auch an die Geschäftsführung und Leitung Klinikums. An Herrn Bernd Schäfer und Herrn Bertram Müller, sowie den Verwaltungsleiter Eckhard Haub.

Präsentation der 4 Ligateams 2010 des EJOT Team TV Buschhütten.
Den Beginn machte das EJOT Damen Team. Sie sind in 2009 in die höchste Liga Nordrhein Westfalens aufgestiegen, die NRW Liga. Verstärkt hat sich das Damenteam durch die Neuzugänge Franzi Maschke und Heidi Rothgang. Julia Kellersohn, Betreuerin des Damenteams, stellte diese persönlich vor und zum Schluss auch Fragen an die „Teamkapitänin“ Julia Pikos. So u.a. nach den Zielen für 2010: „Aufstieg in die 2.Triathlon Bundesliga“ war hier die spontane Antwort.

Die 3. Mannschaft des EJOT Team Männer schaffte ebenfalls den Aufstieg und geht in 2010 in der Verbandsliga auf Punkte – und Zeitenjagd. Koordinator Ralf Schneider, dessen Aufgaben in der Teamführung und der Koordination der heimischen Athleten und der Damenmannschaft sind, führte ein Interview mit Marco Göckus und Team Betreuer Simon Dolligkeit. Göckus schilderte kurz die Saison 2009 und machte darauf aufmerksam, dass auch die „älteren Herren“ des Teams für den Aufstieg in 2009 mit ihren Einsätzen gesorgt haben. Bei einem Ligawettkampf war das Alter der Starter des EJOT Team TV Buschhütten „doppelt so hoch“ wie das des späteren Gesamtsiegers DLC Aachen. Das bedeutet: „Auch im Alter, ist man noch zu herausragenden Leistungen fähig!“ Betreut wird das Team bei den Ligawettkämpfen von Simon Dolligkeit.

Meister in der 2.Bundesliga wurde das EJOT Team TV Buschhütten II, aber aufsteigen durften Sie nicht. Sie sorgten damit für eine kleine Überraschung in ihrer Liga. Nach dem Aufstieg 2008 war folgendes Ziel für die Saison 2009 von Teamkapitän Michael Rohleder bei der letzten Team Präsentation ausgegeben worden: „Die anderen 2.Bundesliga-Mannschaften mit guten Ligawettkämpfen zu überraschen“. Dies wurde mehr als voll erreicht.

Der sportliche Leiter, Hauke Horstmann stellte den EJOT Team Kader des 2.Bundesligateams kurz vor und hier besonders den Neuzugang Jonathan Marx. Damit wurde wieder ein weiterer Meilenstein gelegt, die wiederum sehr jungen Athleten des Kader der 2.Liga in den nächsten Jahren auf Einsätze in der 1.Liga vorzubereiten. Betreuen wird das Team wie schon in 2009 Gerhard Rohleder.

Der Vorschau auf die Saison 2010 des Deutschen Meisters ging ein Video mit den Highlights der Saison 2009 voraus. Danach folgte die Vorstellung des Kaders 2010 in „bewegten“ Bildern. Alle Teammitglieder wurden in einem kurzen Video vorgestellt.

Zu „toppen“ ist 2009 nicht mehr, aber man wird in 2010 versuchen, den Platz an der Sonne zu verteidigen, auch wenn dies nicht einfach werden wird. „Wir wollen uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern erneut Angreifen“ so das Motto von Team Manager Rainer Jung. Die „Neuen“ im Team des Deutschen Meisters wurden mit ihren Erfolgen im einzelnen vorgestellt. Allen voran Frederic Belaubre aus Frankreich. Der 3fache Europameister soll zusammen mit Gareth Halverson Australien, Denis Vasiliev / Russland - dem „kleinen“ Bruder von Ivan Vasiliev - und dem 5. der U23 Weltmeisterschaften 2009, Jonathan Zipf, der vom Liga Rivalen ins Siegerland wechselte, das Team verstärken.

Hauke Horstmann befragte die anwesenden Athleten der 1.Mannschaft warum sie für das EJOT Team starten und welches ihre Ziele für 2010 sind. Was immer wieder Thema war in den Interviews brachte Tim Lange auf den Punkt: „hier musst du dich um nichts kümmern. Du musst nur schwimmen, Rad fahren und laufen – der Rest wird von den Anderen professionell und perfekt erledigt“. Mit den „Anderen“ meinte er den großen Organisationsstab, der bei jedem Wettkampf mit dabei ist.

Da es die Zeit der Trainingslager in „sonnigen und warmen Gefilden ist“, konnten nicht alle Teammitglieder der 1.Bundesliga Kaders anwesend sein. Aber es gibt ja Telefon und so führte Hauke Horstmann ein kurzes Telefonat mit Andreas und Michael Raelert, die sich auf Fuerteventura auf die Saison 2010 vorbereiten. Ebenso war Maik Petzold „live“ sogar per Bild mittels Skype zugeschaltet und gab einen Ausblick auf seine Planungen für die Saison 2010. Neuzugang Jonathan Zipf freut sich auf die Liga Saison mit seinem neuen EJOT Team TV Buschhütten. Dies teilte er ebenfalls in einem Live Telefongespräch mit.

Die Saison beginnt im Mai mit den Wettkämpfen in Gladbeck und Witten. Im Juli steht Offenburg auf dem Programm. Anfang September Hannover und der Abschlusswettkampf mit den Deutschen Meisterschaften der Elite, findet am 18.09. am Schliersee statt.
Nach der Präsentation wurde schnell die Schalterhalle der Volksbank von den Athleten und Betreuern des Teams wieder in ihren Urzustand versetzt und in lockeren Gesprächsrunden, bei dem man sich das leckere Essen vom Büffet schmecken ließ, wurden viele Informationen und News ausgetauscht. Aber auch oft eine Rückschau auf das tolle vergangene Jahr genommen. Partner und Sportler/innen nutzen die Möglichkeit, persönlich Kontakt herzustellen.

 
 
 

18.01.2010
DKV-Auswahl beginnt Vorbereitung im Schnee


Traditionell startet die deutsche Kanu-Nationalmannschaft Anfang Januar die Saisonvorbereitung mit einem Ski Langlauftrainingslager in St. Moritz. Für Stefan Holtz ist der Start im Engadin immer eine Freude.

Der amtierende Weltmeister im Zweiercanadier bringt es auf den Punkt: „Hier ist immer reichlich Schnee, die Pisten sind toll präpariert und 322 Sonnentage in St. Moritz sprechen für sich!“

Mit der dünnen Luft in 1856 Metern muss „Holtzi“ in den ersten Tagen immer kämpfen, aber schon nach wenigen Trainingseinheiten gewöhnte sich der Körper daran und der Puls stieg nicht mehr ganz so schnell an. Bis zu 60 Kilometer laufen die Kanuten am Tag, da ist es verständlich, dass sich Holtz im Vorfeld gerade auf die Abfahrten gefreut hat: „So anstrengend wie es ist, wenn ich meine 105 Kilo den Berg hochwuchte, so schön ist es dann auch wieder, wenn ich mit bis zu 60km/h, die Abfahrt auf den schmalen Latten runter düse.“ Genau bei einer solchen Abfahrt kam der Hüne jedoch letzte Woche zu Fall. Über den Ausgang seines schweren Sturzes zeigte sich sein Trainer Detlef Hofmann erleichtert: „Es hat ihn ordentlich hingelegt, aber es ist zum Glück nichts Schlimmeres passiert. Holtzi hat auf die Zähne gebissen und danach tapfer weitertrainiert!“

Ende Januar geht es für Stefan dann drei Wochen mit dem Nationalteam nach Florida. Damit er auch im Boot richtig viele Kilometer „runterreißen“ kann, um den Grundstein für eine gute Kondition, für die im April beginnende Saison zu legen.

 
 
 

28.12.2009
Biedermann: Der Sportler des Jahres exklusiv

Er ist der Shooting-Star des Jahres. Paul Biedermann hat die Schwimm-Welt auf den Kopf gestellt, den scheinbar unbesiegbaren Michael Phelps gleich mehrmals gedemütigt. Im Interview mit SPORT BILD spricht er über sein Jahr, Ziele und sagt: „Ich brauche Druck.“


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28.12.2009
Bandscheibenvorfall bei Olympia-Ringer Englich

Luckenwalde (dpa) - Der Olympia-Zweite Mirko Englich kann in der Ringer-Bundesliga nach einem Bandscheibenvorfall vorerst nicht mehr eingreifen.

Der für den 1. Luckenwalder SC antretende Schwergewichtler fehlte dem Titelaspiranten aus Brandenburg deshalb im letzten Vorrundenkampf vor den Playoffs. Luckenwalde gewann dennoch klar mit 24:10 gegen den AVG Markneukirchen.

«Wie lange das mit der Verletzung dauern wird, kann ich beim besten Willen noch nicht sagen», meinte Englich, der den Kampf auf der Tribüne verfolgte. Von seinem behandelnden Arzt, dem ehemaligen Weltklasse-Brustschwimmer Mark Warnecke, ließ sich Englich in Witten eine Spritze in den Rücken geben, die etwas Linderung brachte. «Im Mai hatte ich schon einmal solch einen Vorfall - da dauerte es zwei Monate, bis ich wieder ringen konnte», sagte Englich.

 
 
 

16.12.2009
Olympisches Programm spielt Holtz/Nuck nicht in die Karten.

Vor knapp 120 Tagen jubelten Stefan Holtz und Robert Nuck über ihren ersten WM-Titel im Zweiercanadier über 500 Meter. Kurz vor der WM wurde bekannt, dass die International Kanuföderation diese Disziplin vom Olympischen Programm streichen will. Irritieren ließ sich das Duo von dieser Nachricht nicht. Sie hielten dem hohen Druck, der nach dem EM-Titelgewinn auf ihnen lag, stand und wurden souverän Weltmeister.

Der Gewissheit, dass es diese Disziplin im Olympischen Programm nicht mehr geben wird, folgte letzte Woche die nächste Hiobsbotschaft: Es wird auch keinen olympischen Zweiercanadier über die Sprintstrecke geben. Dieser stand kurzzeitig als olympischer Ersatz im Raum, doch er wurde zugunsten der Einerentscheidung über 200 Meter abgelehnt.

Ungeachtet dieses vermeintlichen Rückschlags für das diesjährige Karlsruher Erfolgsduo, reiste Holtz nach Portugal, um sich in warmen Gefilden auf die neue Saison vorzubereiten. Zusammen mit seinem früheren Heimtrainer Jürgen Lickfett und zwei weiteren Nationalfahrern aus Neubrandenburg testete er für den DKV das Trainingsgelände in Lagoa im „Pestana Gramacho Golf – Resort“ an der Algave. Sein Fazit ist gut: „Wir waren hier schnell auf dem Wasser, neben dem Hotel ist gleich ein Kraftraum und Laufen und Gymnastik geht eh überall!“

Doch wer den Wahlkarlsruher kennt, der weiß, dass er sowieso keine großen Ansprüche hat. Dies hat sich auch nach dem Weltmeistertitel nicht geändert. „Wir konnten hier bei schönem Wetter lange Trainingseinheiten auf dem Wasser fahren. Das ist wichtig für die Ausdauer und macht natürlich viel mehr Spaß als bei kaltem Wetter zu hause!“ stellte der Zweimetermann fest. Thomas Lück und Erik Rebstock, beide wurden 2009 Vize-Weltmeister im C4 über 1.000 Meter, waren dabei seine perfekten Trainingspartner. „In einer kleinen Gruppe zu trainieren ist doch sehr angenehm!“ gesteht der Canadierfahrer aus dem Rheinhafen. Während er die Sonne an der Algave genoss, blieb sein Partner Robert Nuck in Deutschland. Im Herbst und Winter hat bei ihm der Berufsweg Priorität und so konnte der Polizeimeisteranwärter nicht ins warme flüchten.

Über die Nachricht, dass der Sprintzweier nicht ins Olympische Programm aufgenommen wurde, waren beide natürlich nicht glücklich. Die erste Reaktion von Robert Nuck: „Es ist schade, da es unglaublich viel Spaß gemacht hat. Wir können aber auch die 1.000 Meter fahren. Das haben wir im Training schon bewiesen!“

Stefan Holtz belegte bei der Weltmeisterschaft 2007 im Einercanadier über die 200 Meter schon einmal den 4. Platz, also wäre auch ein Einerstart von „Holtzi“ denkbar.

Im Moment sind Spekulationen jedoch nicht angebracht. Im Frühjahr 2010 müssen sich erst einmal wieder alle Leistungsträger des Deutschen Kanuverbands für die Nationalmannschaft qualifizieren. Danach kann man sich dann in Ruhe Gedanken über die Wettkampfstrecken machen!

 
 
 

14.12.2009
Standpauke der Gattin...
Dann legt Mirko Englich los.


LUCKENWALDE - Er feuert die Mitstreiter auf der Matte an, ist um sie nach dem Duell besorgt, doch beim eigenen Auftreten musste Mirko Englich eine Standpauke von Gattin Yvonne über sich ergehen lassen. Diese fruchtete, der Olympiazweite legte in der Klasse bis 96 kg (klassisch) gegen den Polen Marcin Olejniczak los und verhalf dem 1. Luckenwalder SC am Samstag vor 517 Zuschauern in der Fläminghalle zum 20:14-Erfolg gegen den SC Anger. Damit verdrängte der LSC (29:3 Punkte) die Bayern (28:4) von der Tabellenspitze der Bundesliga, Staffel Ost.

Nach dem Englich-Kampf verriet die energische Ehefrau ihren Wortschwall. „Ich habe ihm gesagt, höre auf zu heulen. Mirko ist manchmal zu weich, dann muss man ihn treten. Er hatte die neu erlernten Griffe nicht eingesetzt, mit der Routine ging es bequemer.“ Deftige Worte der gestrengen Kritikerin, die selbst als Ringerin Olympia in London anstrebt.

Fetzig geht es zwischen den beiden, die im Sommer mit ihren Kindern Noah (6) und Lotta (2) von Witten nach Frankfurt (Oder) zum Bundesleistungsstützpunkt der Klassiker umgezogen sind, stets zu. „Wir führen täglich feurige Diskussionen“, bestätigte Mirko. Im Kampf hatte er mit seiner unbändigen Kraft den Gegner mürbe gemacht und dann mit einer Kopfklammer, seinem Spezialgriff, die entscheidende Wertung für den 3:1-Punktsieg angebracht.

Zwölfmal stand Englich in dieser Saison für den LSC auf der Matte, er gewann alle Kämpfe, die Hälfte davon sogar in der Klasse der superschweren Jungs. Eine dicke Bandage schützt das rechte Knie. Im Training war im Oktober der Meniskus gerissen, ein Band zudem zerfasert. Drei Wochen später trat der 31-Jährige ohne Operation wieder an. „Ausschlaggebend war die Hilfe von Schwimmweltmeister Mark Warnecke“, erzählt der Recke. „Er hat als Arzt und Ernährungswissenschaftler Nahrungsergänzungsmittel entwickelt. Damit wurde das Knorpelgewebe des Meniskus versorgt und stabilisiert.“

Warnecke wurde im Alter von 35 Jahren 2005 in Montreal über 50 Meter Brust der älteste Weltmeister in der Geschichte des Schwimmsports. Der Mediziner hat vor einem Jahr in Englichs Heimatstadt Witten eine Praxis eröffnet.

Den Kreis um Deutschlands besten Ringer schloss Vater Detlef Englich, der den Kampf gegen Anger besuchte. „Mirko konnte mit vier Jahren schon schreiben und lesen. Eigentlich saß er nur über den Büchern. Als ich ihn mitnahm zu den Ringern, versteckte er sich unter der Bank. Doch dann taute er auf. Nach seinem ersten Turnier sagte ich abends zu meiner Frau: ,Du, das ist nicht unser Kind. Es hat gekämpft wie ein Teufel.’ Und der Junge hat durchgehalten“, so der Vater, der als Ringer mit dem KSV Witten dreimal Meister geworden ist und heute den Verein führt.

Als glattes Gegenteil vom kampfentschlossenen Mirko Englich entpuppte sich gegen Anger der bisherige Dauerbrenner Radoslav Velikov. Der Bulgare verlor gegen den Polen Adam Blok 0:3 und zum ersten Mal im 48. Kampf für den LSC. „Ich hatte nach drei Wochen Höhentrainingslager mit der Nationalmannschaft keine Kraft“, gestand Velikov. Der eigentliche 55-kg-Mann musste wieder im Limit bis 66 kg aushelfen. Außer ihm unterlagen die Luckenwalder Philipp Herzog, Felix Menzel und Mateusz Gucman. Siege feierten neben Englich auch Emanuel Krause, Armen Vardanyan, Mark O. Madsen, Krystian Brzozowski und Eusebio Diaconu (kampflos). Zwei Kampftage vor Beginn der Play-offs meinte Englich: „Wir sind gut gerüstet.“ (Von Detlef Braune)

 
 
 

08.12.2009
Biedermann fit vor EM - Last und Lust des Erfolgs...


«2009 war einfach mein Jahr, das kann mir keiner mehr nehmen, unabhängig davon, wie jetzt die Kurzbahn-EM läuft. Vier Weltrekorde, das muss man erstmal toppen», sagte der 23-Jährige aus Halle/Saale der Deutschen Presse-Agentur dpa. «In diesem Jahr habe ich eigentlich alles richtig gemacht.» Am 10. Dezember geht der Titelverteidiger in Istanbul über die 400 Meter Freistil an den Start. Auch wenn sich Biedermann als höflicher Mensch beeilt, die Namen der Konkurrenz aufzuzählen, ist klar: Ein halbwegs gesunder Weltrekordler wird über die mittleren Kraul-Strecken bei der Kurzbahn-EM kaum zu schlagen sein.

Biedermann ist neben Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen der dringend benötigte Vorzeigeschwimmer, in dessen Sog am Bosporus 29 weitere deutsche Athleten EM-Medaillen in mindestens zweistelliger Zahl sammeln sollen. «Paul ist für das deutsche Schwimmen Gold wert, nicht nur im Wasser, sondern auch an Land», betont Bundestrainer Dirk Lange. Biedermann nimmt die Führungsrolle an: «Mittlerweile merke ich die Verantwortung. Es ist eine Last, kann aber auch hilfreich sein für andere.»

Nun der Gejagte zu sein, motiviert den Weltmeister über 200 und 400 Meter Freistil nur noch mehr. «Ich kann gut mit dem Druck umgehen.» Dazu gehört auch die Rivalität mit Superstar Michael Phelps. Dass der 14-fache Olympiasieger im Sommer in Rom über die Prestigestrecke 200 Meter deutlich hinter Biedermann anschlug und diesem auch den Weltrekord überlassen musste, ging nicht spurlos an Phelps vorbei. «Ich bleibe dabei, dass Michael und ich nie gute Freunde werden. Wir werden auch nur übereinander sprechen und nie miteinander», analysiert Biedermann.

Seine Miene verfinstert sich allein beim Thema Doping. Die immer wiederkehrenden Fragen zu beantworten, zu erklären, dass er seine Leistungen sauber erzielt, damit hat Biedermann kein Problem. Ihm macht die grundsätzliche Einstellung zu schaffen: «Was mich so aufregt: Ein Ruderer wird Weltmeister, darüber wird klein berichtet, daneben füllt eine Doping-Verdächtigung eine Seite. Das ist eben die Gesellschaft», erklärt er. «Ich hoffe, dass jeder, gegen den ich antrete, genauso oft kontrolliert wurde und genauso sauber ist wie ich.»

Mit dem Verbot der Auftrieb erzeugenden High-Tech-Anzüge wird auch Biedermann abspecken müssen, «mindestens fünf, sechs Kilo». Mark Warnecke, der Brust-Weltmeister von 2005, wird dem bekennenden «Schleckermaul» mit einem Ernährungsprogramm dabei helfen. Der Essener Arzt machte Biedermann auch in Rekordzeit nach dessen Muskelfaserriss kurz vor dem Heim-Weltcup in Berlin Mitte November wieder fit.

In zehn Jahren sieht sich Biedermann so: «Mit Familie, vielleicht verheiratet und ein schönes Haus.» Vorher aber will der Modell-Athlet, der als kleiner Junge im ersten Anlauf durch die Seepferdchen-Prüfung fiel, das Projekt Führerschein vorantreiben. «Na, aber locker», sagt er grinsend: «Über die Weihnachtsferien wollte ich das schon angehen.» Von Marc Zeilhofer, dpa

 
 
 

01.12.2009
MARCEL HEINIG STELLT NEUEN FABEL-WELTREKORD AUF

 

Marcel Heinig überwand im mexikanischen Monterrey insgesamt 50 Olympische Triathlondistanzen in zehn Tagen und stellt einen neuen Weltrekord auf. Seine Bilanz: 75 Kilometer Schwimmen, 2000 Kilometer Rennradfahren und 500 Kilometer Laufen in 175 Stunden.
AMsport Athlet Marcel Heinig hat es geschafft: Im mexikanischen Monterrey absolvierte der 28-Jährige Student der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) 50 olympische Triathlondistanzen innerhalb von zehn Tagen und stellt damit einen einmaligen Rekord auf.

Im Schnitt musste Heinig an jedem der zehn Tage 7,5 Kilometer Schwimmen, 200 Kilometer Radfahren und 50 Kilometer Laufen. Durchschnittlich benötigte er dabei am Tag 17 Stunden 30 Minuten. Marcel Heinig trat konkurrenzlos gegen sich alleine an. Mental und körperlich war er sein stärkster Gegner. Quälende Selbstzweifel, fehlende Regeneration, körperliche Blessuren und eine Angina ließen ihn jeden Tag mit dem Gedanken spielen, aufzugeben. Nur vier Monate nach seinem 4500 Kilometer langen Fußritt vom italienischen Bari ans Nordkap schaffte Heinig das scheinbar Unmögliche und überwand 50 olympische Triathlondistanzen in zehn Tagen.

Für den 28-jährigen Heinig war diese Herausforderung die Suche nach der eigenen Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit. „Ich wollte selbst Pionier sein und die Spitze menschlicher Ausdauerfähigkeit verkörpern“, so Heinig, der in den vergangenen acht Jahren ausgiebige Erfahrung im Bereich extremer körperlicher und mentaler Höchstleistung gesammelt hat. Bereits mit 24 Jahren lief er als einer der jüngsten Menschen der Welt seinen 100. Marathon.

Im Jahr 2006 schaffte er den Rekordversuch von 10 Ironmans in 10 Tagen und 2008 gewann er den WM-Titel beim zehnfachen Ironman, dem längsten Triathlon der Welt. Die Müdigkeit war eine seiner größten Herausforderungen. „Der Körper kam nach jedem Tag sehr schlecht zur Ruhe, der Schlaf war meist nicht tief.

Wenn der Geist den Körper nicht mehr voranbringen kann, dann ist es im Grunde vorbei“, so Heinig, der schon vor dem Weltrekordversuch wusste, dass letztlich die körperliche und geistige Ausdauerfähigkeit zusammen über den Erfolg entscheiden: „Es sind am Ende die vorne, die mit dem Körper laufen und nicht gegen ihn. Eine Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Mentalität funktioniert vielleicht noch beim Ironman, aber bei der zehnfachen Distanz scheitert man.“

Heinig nach dem Weltrekord: „Das Ganze war ein ständiges auf und ab. Zwischen Himmel und Hölle. Manchmal dachte ich, dass ich nicht mal mehr den nächsten Kilometer schaffe und kurze Zeit später konnte die Strecke auf einmal noch viel länger sein. Damit musste ich lernen umzugehen. Die Fähigkeit des positiven Denkens ist sehr entscheidend. Zur körperlichen Aktivität kommt ein permanentes Mentalmanagement. Das lastete meinen Geist so aus, dass es selbst auf der 2 Kilometer Lauf- und Radrunde nie langweilig wurde.“

 
 
 

01.12.2009
Mark Warnecke über Wunderheilungen und Wunderanzüge

„Ich bin kein Wunderheiler“, sagt Mark Warnecke, 2005 der älteste Schwimm-Weltmeister aller Zeiten, heute Arzt und Geschäftsmann, „ich nehme mir einfach Zeit für meine Patienten, ob sie nun Paul Biedermann, Meier oder Schulze heißen.“

 

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24.11.2009
Ex-Weltmeister Warnecke schwimmt für Essen

Ex-Weltmeister Mark Warnecke geht zweieinhalb Jahre nach seinem Rücktritt noch einmal für seinen Verein SG Essen ins Wasser.

Der 39-Jährige will im Rahmen der deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in seiner Heimatstadt mithelfen, bei einem Einlage-Rennen den nationalen Rekord über die sehr selten geschwommene Staffel 4 x 50-Meter Brust zu verbessern. 'Die haben halt keinen vierten Schwimmer', sagte Warnecke der dpa und bestätigte einen Bericht der 'Sport Bild'. Nach einer Woche Training fühlt sich der Arzt 'gar nicht so schlecht', stellte aber klar: 'Es ist kein Comeback, Sonntagnachmittag habe ich einfach nichts zu tun.'

Warnecke war 2005 über 50 Meter Brust als damals 35-Jähriger ältester Schwimm-Weltmeister überhaupt. In der Staffel will der Orthopäde 'nicht der langsamste sein. Wenn man mich fragt, zur nächsten Eisdiele zu sprinten, dann mache ich das auch mit.' Der viermalige Olympiateilnehmer hat vor dem angestrebten 22. deutschen Rekord seiner beendeten Laufbahn aber noch ein Problem. 'Ich muss erst mal einen Anzug finden, ob ich da reinpasse', sagte Warnecke angesichts seines Gewichts im dreistelligen Bereich.

 
 
 

23.11.2009
FÜNF Starts - FÜNF Goldmedaillen - FÜNF Weltrekorde - FÜNF Titel

Am letzten Wochenende bin ich bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften gestartet – hier mein Bericht :)

Ich habe mehr erreicht, als ich zu träumen gewagt habe. FÜNF Starts - FÜNF Goldmedaillen - FÜNF Weltrekorde - FÜNF Titel "Deutsche Meisterin" und als Krönung die Auszeichnung als erfolgreichste deutsche Teilnehmerin der Europameisterschaften 2009!

Somit hat sich meine Liste der Erfolge entsprechend verlängert:

17 Weltrekorde
17 Europa Rekorde
2 Paralympische Rekorde
22 Deutsche Rekorde

Details dazu auf meiner Webseite www.danielaschulte.de

In der nächsten Woche geht es los zur Kurzbahn Weltmeisterschaft in RIO. Ich habe mir vorgenommen mit mindestens einem Weltmeistertitel zurück zu kommen – persönliche Bestzeiten sollten aber auf jeden fall drin sein.

Viele Grüße
Daniela Schulte


Wir wünschen Daniela viel Spaß und Erfolg bei der Kurzbahn-Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro (BRA).

 
 
 

16.11.2009
AMSPORT® – erneut ein überaus erfolgreiches Wochenende unserer Athleten!

Unser deutscher Schwimm-Star Paul Biedermann hat dem Kurzbahn-Weltcup in Berlin seinen Stempel aufgedrückt: Der Doppel-Weltmeister von Rom auf der Langbahn siegte einen Tag nach seinem Triumph über 400 Meter Freistil in Weltrekordzeit (3:32,77) auch über die halbe Distanz mit der Weltbestzeit von 1:39,37 Minuten. Die mit Spannung erwartete WM-Revanche gegen Michael Phelps fiel jedoch aus, weil der Rekord-Olympiasieger aus den USA im Vorlauf als Zwölfter (1:44,07) ausgeschieden war.

Paul war über 200 Meter Freistil um fast anderthalb Sekunden schneller als vor einem Jahr an selber Stelle. Seine beeindruckende Form ist eine Überraschung, da sein Start wegen eines vor zwei Wochen im Trainingslager in Spanien erlittenen Muskelfaserrisses lange auf der Kippe stand. Sogar noch eine Woche vor dem Weltcup galt ein Start in Berlin als nahezu unmöglich. Mark und sein Praxispartner Dr. Jörn Heinze reisten gemeinsam nach Halle/Saale, um sich Pauls Verletzung anzuschauen und konnten schnell Entwarnung geben.

Am Freitagvormittag vor dem Weltcup absolvierte Paul unter Marks Anleitung noch einen Härtetest, um dann gemeinsam grünes Licht zu geben. „Er hat noch eine kleine Beule in der Kniekehle, aber es ist so weit stabil, dass wir das Risiko eingehen können“, meinte Mark. Und wie: Am Samstag einen Fabelweltrekord über 400 m Freistil, um dann keine 24 Stunden später als erster Mensch überhaupt die 100 Sekundengrenze über 200 m Freistil zu knacken!
"Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell geht. Vielleicht war es ganz gut, dass ich ein paar Tage nicht trainiert habe", sagte Biedermann, der bei der WM in Rom Ende Juli den damals als unschlagbar scheinenden Phelps über 200 Meter Freistil mit einem Fabel-Weltrekord entthront hatte.


Der nächste Weltmeister in unseren Reihen:
Unser AMSPORTler und Triathlet Michael Raelert gewinnt die 70.3 Weltmeisterschaften in Clearwater (USA)!

Michael Raelert am Samstag Ironman 70.3-Weltmeister und rannte in Rekordzeit zum größten Erfolg seiner Karriere. Nach 3:34:04 Stunden verwies er Daniel Fontana aus Italien und Matthew Reed (USA) auf die nächsten Plätze.

Mit einer Fabelzeit von 1:09:06 Stunden im abschließenden Halbmarathon konnte sich der 29-jährige Raelert aus Drage bei Hamburg nach dem zweiten Wechsel aus einer großen Gruppe mit allen Favoriten absetzen.

"Ich bin mehr als glücklich. Meine Vorbereitung lief gut und ich hatte mir einen Platz unter den besten zehn erwartet“, strahlte Raelert, dessen älterer Bruder Andreas vor einem Jahr an gleicher Stelle den Vizetitel gefeiert hatte.

Hinter Michael Raelert vervollständigten der Italiener Daniel Fontana (3:36:44) und Matthew Reed (3:37:50) das Podium. Der Vorjahressieger und Elfte des Ironman Hawaii 2009 Terenzo Bozzone (NZL) erreichte Platz 31.

 
 
 

16.11.2009
Spitzenleistung ohne Doping


Ich freue mich sehr darüber, dass immer mehr Sportler genau wie ich im Jahre 2005 dank einer gesunden und ausgewogenen Ernährung in Verbindung mit sinnvoller Nahrungsergänzung zu absoluten Top-Leistungen fähig sind und immer besser werden. Frei nach meinem Motto: „Nahrungsergänzungen da – wo es Sinn macht!“

Die meisten deutschen Medaillen Gewinner bei Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Olympischen Spielen nutzen AMSPORT® seit 2005. Hunderte dadurch auch indirekte Dopingkontrollen mit AMSPORT® und zig direkte Dopinganalysen zeigen deutlich, dass man gute Leistung auch ohne Doping bringen kann.

Da das Thema immer wieder neu aufkommt und aufgrund Unwissenheit für Verunsicherung sorgt, können auch wir nur vor nicht kontrollierten Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) warnen.

Laut einer internationalen Studie des Institutes für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln „wiesen von den 634 analysierten Nahrungsergänzungsmitteln 94 (14,8%) Nahrungsergänbzungsmittel positive Befunde für verbotene anabol-androgene Steroide (sog. Prohormone) auf, die nicht auf der Packung deklariert waren. Im Verhältnis zur Gesamtzahl der pro Land gekauften NEM, wurden die meisten positiven NEM in den Niederlanden (25,8%), in Österreich (22,7%), in Großbritannien (18,9%) und in den USA (18,8%) gefunden.“ Also Vorsicht beim Internetkauf und sogenannten Schnäppchen. Auch das abfüllen in Dopingmittelfreien Abfüllbetrieben ist meist deutlich teurer und verursacht alleine dadurch neben der Rohstoffauswahl höhere Gesamtkosten.

Kommt es ummittelbar nach Einnahme von verunreinigten Nahrungsergänzungsmitteln zu positiven Dopingbefunden durch diese, werden die Metaboliten, bzw. die Verunreinigungen selbst, die sich in dem Produkt finden direkt beim Sportler im Urin gemessen und nachgewiesen. Bei Auffälligkeiten des Testosteron / Epitestosteronquotienten bei Kontrollen eines Sportlers ohne auffinden einer direkten Verunreinigung unter laufender, kontinuierlicher Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels liegen andere Ursachen für die Auffälligkeit im näheren Fokus.

AMSPORT® Aminosäuren ist übrigens kein Nahrungsergänzungsmittel, sondern ein Diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke, welches nochmals besonderen Kontrollen und Zulassungsbestimmungen unterliegt und muss sich „sicher und nutzbringend verwenden lassen und wirksam sein in dem Sinne, dass sie den besonderen Ernährungserfordernissen der Personen, für die sie bestimmt sind, entsprechen, was durch allgemein anerkannte wissenschaftliche Daten zu belegen ist.“

( Richtlinie 1999/21/EG der Kommission vom 25. März 1999 über diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke)

 

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12.11.2009
Weltcup in Berlin


Schwimmstar Biedermann bangt um seine Karriere
Beim Joggen durchfuhr Paul Biedermann ein Schmerz im Oberschenkel. Nach der Diagnose drohte das Saisonaus und sogar das Karriereende. Am Freitag unterzieht sich der Weltmeister nun einem Belastungstest unter der Anleitung von Mark Warnecke und hofft auf ein Duell mit Michael Phelps am Wochenende in Berlin.

Zum Glück ist Paul Biedermann (23) nicht Brustschwimmer, wie es sein behandelnder Arzt einst war, „dann hätte er den Wettkampf gleich vergessen können“, sagt Mark Warnecke (39), der ehemalige Schwimmer, ausgebildete Mediziner und gewiefte Geschäftsmann. Die ruckartigen Streckbewegungen mit den Beinen hätten alles nur noch schlimmer gemacht beim Rekonvaleszenten. Biedermann aber, der Freistilweltmeister über 200 und 400 Meter, konnte trotz eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel weiter trainieren. Etwas sanfter als normal paddelten die Beine durchs Wasser, aber jetzt steht dem Duell mit dem 14-maligen Olympiasieger Michael Phelps fast nichts mehr im Weg.
Am Freitagvormittag unterzieht sich Deutschlands neuer Schwimmstar unter Warneckes Anleitung einem letzten Belastungstest, bevor er mit Trainer Frank Embacher endgültig über seinen Start beim Weltcup in Berlin entscheidet.
„Es sieht gut aus“, sagt Biedermann, „ich fühle mich fit.“ Es wäre das erste Aufeinandertreffen mit Phelps seit den Weltmeisterschaften Ende Juli in Rom, wo der Praktikant der Wasserwerke Halle/Saale das amerikanische Chlorwasseridol sensationell entzauberte.
Beim Joggen während des Höhentrainingslagers in der Sierra Nevada/Spanien geriet die Revanche akut in Gefahr. Ein stechender Schmerz durchfuhr Biedermanns Oberschenkel. Eine Untersuchung am Olympiastützpunkt in Heidelberg mündete in eine bittere Diagnose. Vom Saisonaus war die Rede, seine weitere Karriere wurde in Frage gestellt. „Ich war sehr geschockt, als ich das gehört habe.“

Konservative Behandlung

 

Warnecke, der Wassermann im Ruhestand, ist zur Schlüsselfigur des Biedermann-Comebacks geworden. Als er die Behandlung übernahm, gab er Biedermann zunächst die Hoffnung zurück. Dann entschied Warnecke, konservativ zu behandeln, obwohl sich an der Rissstelle viel Blut eingelagert hatte. „Paul ist ein kluger Patient und ein Kämpfer.“ Er habe sich strikt an Vorgaben gehalten und nie überzogen beim Versuch, zu schnell zu gesunden. „Wir haben ein absolutes Vertrauensverhältnis“, sagt Biedermann über Warnecke.
Den raschen Genesungsprozess in den vergangenen acht Tagen führt Warnecke auch auf ein von ihm kreiertes Pulver auf Aminosäuren-Basis zurück. Es dient der besseren Regeneration. Mit einem ähnlichen selbst entwickelten Produkt hatte Mark Warnecke 2005 in einem halben Jahr um 18 Kilogramm auf 95 abgespeckt und als ältester Schwimmer der Geschichte über 50 Meter Brust den Weltmeistertitel geholt.
Zurzeit tüfteln die beiden an einem neuen Nahrungsergänzungsmittel. Es soll gezielt bei der täglichen Trainingsarbeit helfen – und Verletzungen vorbeugen.

 
 
 

02.11.2009
Daniela Schulte - erfolgreich von der EM zurück:


1. Platz 200m Lagen mit neuem Weltrekord
1. Platz 400m Freistil mit neuem Weltrekord
1. Platz 100m Rücken mit neuem Weltrekord
1. Platz 100m Schmetterling mit neuer Bestzeit
1. Platz 50m Freistil mit neuer Bestzeit
2. Platz 100m Freistil mit neuer Bestzeit

www.danielaschulte.de

 
 
 

26.10.2009
Lurz siegt bei Freiwasser-Weltcup


Bei der neunten und letzten Station des Open Water Weltcups der FINA in Abu Dhabi gewann der Würzburger Thomas Lurz, der vergangene Woche bereits Gesamtsieger im 10km-Weltcup werden konnte. Der 29-Jährige legte die 15 Kilometer lange Strecke in 2:35:45 Stunden zurück. Der Gesamtsieg in dieser Serie ging an den Bulgaren Petar Stoychev, dem ein zwölfter Rang in Abu Dhabi reichte.

 
 
 

12.10.2009
Fantastischer 3. Platz für Andreas Raelert beim Hawaii Debüt

Es war der perfekte Tag für Andreas Raelert. Vor dem Rennen noch tief gestapelt mit Top Ten als Ziel, insgeheim aber mit dem Podestplatz geliebäugelt. Mit dem Platz 3 beim härtesten Rennen der Welt, ist es ihm auch eindrucksvoll gelungen, seinen „geheimen Traum“ zu verwirklichen.
 
Mit der zweitbesten Marathon Laufzeit von 2:51:04 Stunden sicherte er sich bei seinem ersten Start auf Hawaii diesen Podestplatz.

Und auch die Gesamtzeit von 8:24:32 Stunden ist phantastisch.

Das herausragende Ergebnis des EJOT Team TV Buschhütten machte Dirk Bockel auf Platz 7 perfekt. Mit einer Zeit von 8:29:55 Stunden.

Auch für Dirk war es der erste Start auf Hawaii und direkt in den Top Ten.
Super Andreas und Dirk !         
       
Für Sandra Wallenhorst lief schon der Auftakt im 26 Grad warmen Pazifik nicht wie erwartet. Fast 13 Minuten büßte die Hannoveranerin auf den 3,9 Kilometern ein auf Zelenkova, gut acht auf Wellington. Selbst die Schweizerin Natascha Badmann und ihre Erzkonkurrentin Yvonne van Vlerken aus den Niederlanden waren vor ihr aus dem Wasser. Als sich dann nach 60 Kilometern auch noch eins der Gelkissen an ihrem Zeitfahrlenker auflöste und Wallenhorst nur knapp einem Sturz entging, war wohl aller Fluss dahin. Als 23. ging Wallenhorst auf die Laufstrecke, "brutal heiß sei es dort draußen gewesen", erzählte sie später. Immerhin: zwar liegt sie mit ihrer Marathonzeit von 3:09:24 Stunden mehr als 10 Minuten hinter der vom Vorjahr, doch weil es vielen ihrer Konkurrentinnen bei Temperaturen von über 35 Grad noch schlechter ging, reichte es für die Ironman-Europameisterin am Ende doch noch für einen Platz unter den besten Zehn der Welt.         
       
Lesen Sie den Bericht vom EJOT Teammanager Rainer Jung zu den Topergebnissen von Andreas Raelert und Dirk Bockel. Zum Bericht (29 kB)

 
 
 

12.10.2009
Janine Pietsch steigt wieder ins Wasser


Die ehemalige Schwimm-Weltmeisterin Janine Pietsch hat ein Jahr nach der Brustkrebs-Diagnose wieder mit dem Training begonnen und plant ihr Comeback. "Ich habe zwar etwas Bammel, aber ich will es mal probieren", sagte die 27-Jährige, die Ende November beim Mannschafts-Wettkampf in der zweiten Liga für ihren Heimatverein SC Ingolstadt an den Start gehen will.  

 
 
 

05.10.2009
Schwimmer Lurz feiert siebten Weltcupsieg in Serie


Doppel-Weltmeister Thomas Lurz aus Würzburg schwimmt auf der Langstrecke weiter allen davon. Nach seinem siebten Sieg hintereinander im Marathon-Weltcup der Freiwasserschwimmer ist dem 29-Jährigen der Sieg in der Gesamtwertung kaum noch zu nehmen.

Bei der neunten von elf Stationen siegte Lurz in Hongkong über die olympische Distanz von 10 Kilometern nach 1:58:22,5 Stunden und baute damit seine Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Für den Bundeswehrangehörigen war es der achte Sieg in der diesjährigen Serie. Nach 1:58:24,3 Stunden schlug Christian Reichert (Wiesbaden) als Zweiter an und sorgte für einen deutschen Doppelerfolg in der ehemaligen britischen Kronkolonie.

 
 
 

27.09.2009
Nach vier Monaten und 3200 Km...


auf meinem Liegerad-Trike in Alaska und Canada bin ich wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen.
Das habe ich zum großen Teil den AMSPORT® Produkten zu verdanken. Ohne AMSPORT Aminosäuren und AMSPORT Competition hätte ich diese Reise nicht durchgehalten. Mit meinen 46 Jahren war diese Reise sehr schwer für mich, zumal ich alles andere als durch trainiert war...

Mein Kalorienverbrauch lag zwischen 4300 & 6200 kcal pro Tag!

Nicht ein ein einziges mal hatte ich einen Muskelkater auf der Reise. Ich habe einmal als Test die Produkte für drei Tage nicht eingenommen mit dem Ergebnis das ich mich absolut schlapp fühlte und ich kaum in der Lage war mein Tagespensum zu fahren.
Ich habe auf meinen Expeditionen schon einige male Protein Produkte eingesetzt jedoch nie mit einem gutem Resultat!
Von nun an gehören Ihre Produkte zu einem festen Bestandteil meiner Expeditionsernährung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung meiner 2009 Expedition. 

 
 
 

25.09.2009
Thomas Lurz „Schwimmer des Jahres“


Thomas Lurz ist Langstrecken-Schwimmer des Jahres 2009. Der 29-Jährige vom SV Würzburg 05 siegte bei der vom europäischen Schwimmverband (LEN) durchgeführten Wahl zum ``Athleten des Jahres`` souverän. Lurz hatte bei der Weltmeisterschaft im Sommer in Rom sowohl über die 5 als auch über die 10 Kilometer den Titel geholt.        

 
 
 

25.09.2009
Überragender dritter Gesamtplatz

Überragender dritter Gesamtplatz des EJOT Team Mitgliedes Maik Petzold bei der Triathlon Weltmeisterschaft der Elite. Dazu herzlichen Glückwunsch.

 
 
 

15.09.2009
European IXS Cup in Bischofsmais

1.Platz Antje Kramer 2.40sec
2.Platz Miriam Ruchti (Schweiz)2.42sec
3.Platz Harriet Rücknagel 2.45sec

Letzter Wettkampf ist in 2 Wochen der German IXS CUP in Thale (Finale des IXS CUPS)

 
 
 

17.08.2009
Triathlet Michael Raelert erzielt tollen 2. Platz beim 70.3 Ironman Germany


Über 90.000 Zuschauer verfolgten gestern live den sogenannten  "härtesten Tag des Jahres". Der Dritte 70.3 Ironman Germany (1,9km Schwimmen, 90km Rad fahren, 21,1 km Laufen) in Wiesbaden, war auch für das erfolgsverwöhnte EJOT Team TV Buschhütten wieder ein super Pflaster.

Der Bundesliga-Mannschaftskapitän Michael Raelert, belegte bei seinem ersten Halb Ironman auf deutschem Boden in diesem Jahr einen tollen zweiten Platz. Mit der besten Schwimmzeit von 23:21 Minuten (gleichzeitig neuer Streckenrekord) ,einer Radzeit von  2:24:45 Stunden und der besten Laufzeit von 1:14:00 Stunden (ebenfalls neuer Streckenrekord) fehlten ihm an Ende weniger als 1 Minute auf den Sieger Sebastian Kienle. Kienle auch amtierender König von Buschhütten verdankte seinen Sieg der  fantastischen Radzeit von 2:17:56 Stunden. Raelert, der sich mit diesem Spitzenplatz auch gleichzeitig die Qualifikation für die Weltmeisterschaft über die Halb Ironman Distanz in Clearwater (USA) sicherte, sagte nach seinem Rennen:

"Für mich war das Interessante, das Sebastian und ich gegeneinander starteten. Ich dachte nach seinem Sieg in Buschhütten, das es heute anders werden könnte. Respekt jedoch vor seiner tollen Radleistung. Mir ging es darum, nachdem mein Bruder Andreas letztes Jahr 2. bei den Weltmeisterschaften in Clearwater wurde,  nun daran anzuknüpfen. Das ist insgeheim mein Wunsch. Ich möchte da anknüpfen, wo er angefangen hat. Die olympische Distanz möchte ich mir aber nicht verbauen, um den Speed und die Starts in der Bundesliga offen zu halten."

 
 
 

16.08.2009
Weltmeister im C2 über 500 Meter - der Traum ging in Erfüllung!


2006 wurden die beiden Vize-Weltmeister über die gleiche Distanz, seither lebte das ungleiche Paar (Holtz 2,00 m / Nuck 1,77 m) für ihr Ziel - einmal ganz oben zu stehen.

Nachdem sie im letzten Jahr bei der Olympiaqualifikation noch nicht ganz fit waren und so ihre Chance auf einen Start in Peking nicht nutzen konnten, nahmen sie in diesem Jahr von Anfang an Fahrt auf. Als das Duo der Rheinbrüder Karlsruhe in Brandenburg bei der EM-Gold holte, waren sie glücklich, verloren jedoch das eigentliche Ziel nicht aus den Augen und trainierten akribisch weiter.

Nachdem es im WM-Vorlauf auf dem Lake Banook nicht lief, waren sie kurzzeitig irritiert, ließen sich aber nicht aus der Ruhe bringen.
„Dann stellten wir gleich noch ein Training hinten an und änderten die Trimmung des Boots!“ schilderte Nuck die Konsequenzen nach dem 2.Platz im Vorlauf. Dass sie durch den Zwischenlauf mussten, stellte sich heute als einen Vorteil heraus. „Dadurch waren wir nicht in der Mitte des Feldes, sondern konnten schön auf der Bahn 3 unser eigenes Rennen fahren“ gab Nuck nach dem Sieg verschmitzt zu. Vom Start an, setzten sie ihre Taktik um, und paddelten vorne mit. Als sie dann 200 Meter vor dem Ziel ihren Schlussspurt starteten, kam kein anderes Boot mehr mit. Ähnlich souverän wie schon in Brandenburg bei der EM, setzten die beiden mit einer halben Bootslänge Vorsprung ihren Schlusskick und holten sich den ersehnten Titel.

Eine Zugabe gab es dann noch im 200 Meterrennen. Auch hier bestätigten sie ihren Platz von der EM und sicherten sich zusätzlich die WM- Bronzemedaille.

Das Team Angerer holt sich im 4er Bob den Vizetitel beim Weltcup in St. Moritz! Karl Angerer und sein Team können sich mit dieser fantastischen Platzierung nun große Hoffnungen auf eine Teilnahme bei den Olympischen Winterspielen machen. Im 2er Bob, mit Anschieber Alexander Mann, reichte es am Vortag bereits für den vierten Platz. Damit steht Angerer aktuell auf Platz 4 im 2er Bob und Platz 8 im 4er Bob der FIBT Weltrangliste.

 
 
 

14.08.2009
Kanu-WM mit Nuck und Holtz


Als Europameister über 500 m / Vizeeuropameister in der Staffel & Bronzemedaillengewinner über die 200 Meter, gehen die beiden mit Medaillenhoffnungen und großen Chancen auf den Titel über 500 Meter an den Start.

ARD: Samstag, 15.8., zwischen 15 und 16 Uhr / live

ZDF: Sonntag, 16.8., zwischen 15.45 und 17.00 Uhr / live
Eurosport: Samstag,15.8, zwischen 14:15 und 15:30 Uhr / Live

Eurosport: Sonntag, 16.8., zwischen 16:45 und 18:00 Uhr / Aufzeichnung


Gestern Abend lief es für die beiden Jungs nicht nach Plan. Eigentlich wollten sie sich direkt im Vorlauf für das Finale qualifizieren.
Da sie aber nur zweiter hinter dem russischen Boot (Evgeny Ignatov / Ivan Shtyl) wurden - die im übrigen Mitfavorit auf den Titel sind, müssen Stefan und Robert heute um 15:40 Uhr Ortszeit also 20:40 Uhr deutscher Zeit über den Zwischenlauf ins Finale fahren.
Für Außenstehende sah es nach einer herben Niederlage aus. Nachdem Robert aber gemerkt hat, dass es nicht rund läuft sind die beiden nicht mit der Endkonsequenz durchgefahren.
 
Hier ein Statement von Robert nach dem Rennen: "Es gibt noch ein, zwei Kleinigkeiten in der Trimmung und der Gegenwind 5m/sec. war heute ein Feind unserer Taktik. Das Projekt "Gold" ist aber immer noch am Laufen! Niemand hat gesagt, dass es hier einfach wird."
 
Und Holtzi fügte hinzu: "Wir haben nach dem Rennen gleich noch eine Trainingseinheit hinan angestellt und die Mängel des Rennens beseitigt. Jetzt gehen wir voller Optimismus in den Zwischenlauf!"

 
 
 

12.08.2009
EM-Titel der Langdistanz


Wir gratulieren dem AMSPORTler Marco Göckus zum Gewinn des EM Titels der Langdistanz Triathlon EM.

 
 
 

28.07.2009
Biedermann triumphiert über Phelps


Paul Biedermann reckte die Siegerfaust in den Himmel von Rom und ließ sich von 15.000 ausgelassenen Zuschauern im Foro Italico feiern: Deutschlands neuer Schwimm-Supermann hat das "Gladiatoren-Duell" gegen Michael Phelps gewonnen und den scheinbar unschlagbaren Rekord-Olympiasieger über 200 Meter Freistil mit Weltrekord entzaubert. Video vom Rennen und Interview unter:

www.sportschau.de

 
 
 

27.07.2009
Biedermann schwimmt der Welt davon


Der 23-Jährige aus Halle/Saale gewann bei den Weltmeisterschaften in Rom über 400 Meter Freistil überraschend die Goldmedaille. Dabei distanzierte er die Konkurrenz in Weltrekordzeit. Britta Steffen führte die deutsche Freistil-Staffel mit Weltrekord zu Silber.        

 
 
 

22.07.2009
Lurz holt 2 WM-Titel


Thomas Lurz holt bei Schwimm-WM über 5 und 10 Kilometer Gold.
Damit hat er seinen 8 WM-Titel in der Tasche und darf sich somit erfolgreichster Langstreckenschwimmer aller Zeiten nennen.

 

 

 
 
 

21.07.2009
Schwimm-WM in Rom


Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen (Berlin) über die 100 Meter, Europarekordler Paul Biedermann (Halle/Saale/200 Meter Freistil) und Rücken-Weltrekordlerin Daniela Samulski (Essen) sind die Haupttrümpfe bei den am 26. Juli beginnenden Becken-Wettbewerben. Chancen haben auch die Staffeln und die deutschen Brustschwimmer wie Europarekordler Marco Koch (Darmstadt).

 
 
 

19.07.2009
Deutscher Mannschaftsmeister 2009 - EJOT Team


Deutscher Meister, Deutscher Meister, halt es aus allen Ecken. Nun gibt es kein Halten mehr.  Unbeschreibliche Jubelszenen spielen sich im Zielraum ab. Von Jubelschreien bis zu Tränen der Freude und Erleichterung ist alles dabei. Jahrelange, harte und entbehrungsreiche Zeit haben sich gelohnt. Das EJOT Team TV Buschhütten hat im Gepäck den höchsten nationalen Titel.

 
 
 

16.07.2009
Noch 3 Tage


bis zum Saison Finale der ersten Triathlon Bundesliga. Samstag, 18.30 Uhr in Offenburg kommt es zum großen Showdown um die Krone der Triathlon Bundesliga - mit dabei das EJOT Team TV Buschhütten um Teamkapitän Michael Raelert.

 
 
 

06.07.2009
Final Countdown:


noch 12 Tage bis zum letzten Wettkampf der 1. Bundesliga im Triathlon in Offenburg – mit dem EJOT Team Buschhütten als aktuellen Tabellenführer.

 
 
 

06.07.2009
EJOT Team einfach spitze!

 

Kaum zu glauben, aber wahr. Nach dem Erfolg der ersten Mannschaft am Schliersee konnte auch die Reservemannschaft des EJOT Teams TV Buschhütten den 3. Bundesligawettkampf im sächsischen Grimma gewinnen. Diesen Erfolg hätten sich der sportliche Leiter Ralf „Doc“ Schneider und Betreuer Gerhard Rohleder selbst in den kühnsten Träumen nicht ausgerechnet. Bei sehr guten äußeren Bedingungen legte das EJOT Team TV Buschhütten bereits beim Schwimmen den Grundstein für diesen Erfolg. Der Niederländer Martijn Dekker verließ als erster nach 1.500m Schwimmen den Fluss Mulde.

Doch bereits dicht dahinter folgten ihm seine Teamkameraden Daniel Knoepke und Marco Mühlnikel. Bei seinem ersten Einsatz für das EJOT Team in dieser Saison hatte das belgische Talent Simon de Cuyper beim schwimmen etwas den Anschluss an die Spitzengruppe verpasst. Der Routinier Holger Schill blieb beim Schwimmen im Rahmen seiner Möglichkeiten und entstieg der 20 Grad warmen Mulde im Mittelfeld aller 2.Bundesligastarter. Relativ rasch bildete sich, auf dem durch einige Steigungen durchaus schweren Radkurs, eine erste Radgruppe mit 10 Triathleten. Unter ihnen auch Martijn Dekker.

In der zweiten und mit ca. 20 Triathleten besetzten Radgruppe, befanden sich aber bereits Marco Mühlnikel, Daniel Knoepke und auch Simon de Cuyper. Während Holger Schill im hinteren Feld quasi einsam seine Runden drehen musste, hatte er in der letzten von 6 Radrunden auch noch Pech mit einem Plattfuß. Somit war klar, dass die Entscheidung um den Tagessieg beim Laufen fallen würde. Hier zeigten die Buschhüttener Triathleten, das an diesem Tag, der Gesamtsieg nur über sie gehen würde. Martijn Dekker lief ein taktisch glänzendes Rennen und finishte letztlich auf einem hervorragenden 3. Platz.

Wie vom anderen Stern jedoch die Laufleistung von Simon de Cuyper. Runde um Runde sammelte er die vor ihm liegenden Triathleten ein und wäre das Rennen einen Kilometer länger gewesen, de Cuyper hätte den Sieg an diesem Tag erreicht. So überholte er sogar 300m vor dem Ziel seinen Teamkameraden Martijn Dekker und finishte auf einem glänzenden 2. Platz. Auch Daniel Knoepke zeigte, das er im Vorderfeld der 2.Bundesliga sich etabliert hat. Er belegte mit einem konstanten Lauf insgesamt den 13.Platz. Da auch die anderen führenden Mannschaften jeweils 2 bzw. 3 Triathleten unter den TOP 25 im Ziel hatten, kam es letztendlich im Kampf um den Tagessieg auf den 4.Platzierten Triathleten der führenden Mannschaften an.

Hier zeigte Marco Mühlnikel, das er sich im Laufen enorm verbessert hat. Er hielt den 4.Starter vom Triathlon Team Köln auf Distanz und erreichte den guten 33 Platz. Der bravourös kämpfende Holger Schill blieb so lange im Rennen, bis seine vier Teamkameraden das Ziel erreicht hatten. Danach hatte auch er seinen Teil zum herausragenden Sieg in der 2. Bundesliga beigetragen.

 

Mit diesem Sieg konnte das EJOT Team TV Buschhütten den 2. Platz in der Gesamttabelle nicht nur verteidigen sondern sogar ein wenig ausbauen. Wer hätte dies vor der Saison gedacht. Als Aufsteiger in die 2.Triathlon Bundesliga und dort meist mit jungen Triathleten am Start, einen Tagessieg zu erringen und aktuell auf dem 2.Tabellenplatz zu rangieren. Niemand!

 

Die Erfolgsstory des EJOT Team TV Buschhütten geht weiter.

 

 
 
 

04.07.2009
DM: Wimpernschlag fehlt zu Bronze


Etwas niedergeschlagen schaute Anne-Kathrin Elbe (TSV Bayer Leverkusen) nach dem Ulmer 100-Meter-Hürden-Finale drein, als die Vorjahresdritte die Bronzemedaille in 13,36 Sekunden als Vierte nur knapp verpasste: „Der Start war schlecht. Der Lauf selber war dagegen gut und ich konnte noch mal etwas aufholen”, sagte die Leverkusenerin. Im Vorlauf blieb die Deutsche Juniorenmeisterin in 13,31 Sekunden nur vier Hundertstelsekunden über ihrer Bestleistung aus diesem Jahr.

Gold ging an die Bremerin Carolin Nytra mit DM-Rekord von 12,78 Sekunden, die vor Stephanie Lichtl (VfB Stuttgart, 13,03 s) und Stefanie Saumweber (SSV Ulm, 13,32 s) siegte. Ihren zweiten Einsatz versilberte Elbe am Ende des ersten Tages zusammen mit Cathleen Tschirch, Mareike Peters und Katrin Krause in der 4x100-Meter-Staffel. In 44,61 Sekunden mussten die Leverkusenerinnen nur der straken Mannschaft vom TV Wattenscheid (43,83 s) den Platz auf dem obersten Treppchen lassen.

 
 
 

03.07.2009
Paul Biedermann erneut mit Europarekord


Mit Europarekord hat Paul Biedermann eindrucksvoll die letzten theoretischen Zweifel an seiner WM-Qualifikation beseitigt. Der 22-Jährige vom SV Halle/Saale gewann in Berlin seine Paradestrecke 200 Meter Freistil in 1:44,71 Minuten und verbesserte seine erste vor zwei Wochen aufgestellte kontinentale Bestmarke um 17/100. Biedermann sicherte sich damit seinen dritten Titel bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin. Der Europarekordler blieb fast zwei Sekunden unter der WM Norm.
 
Auch Marco Koch schwimmt Europarekord über 200 m Brust in 2:08,33 Minuten!
 
Herzlichen Glückwunsch!!

Mehr dazu finden Sie auch unter
www.swimplup.de


TV - Tipp: Paul Biedermann zu Gast im aktuellen Sportstudio
Im "sportstudio" spricht der 22-Jährige über seine Ziele und über die neuen Wunderanzüge. Das "aktuelle sportstudio" am 04.07.2009 um 23:00 Uhr im ZDF.

 
 
 
 

 
 
 
 

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